ZUSAMMEN:ÖSTERREICH mit Integrationsminister Sebastian Kurz und Integrationsbotschafter/innen im BG/BRG Linz

Integrationsminister Kurz diskutierte mit 120 Linzer Schüler/innen über die Bedeutung von persönlichem Engagement und die Herausforderungen der Integration von Flüchtlingen

Wien (OTS) - Am 3. Mai besuchte Integrationsminister Sebastian Kurz im Rahmen der Initiative ZUSAMMEN:ÖSTERREICH das BG/BRG Linz. Begleitet wurde er dabei von der oberösterreichischen Landesrätin Christine Haberlander und den Integrationsbotschafter/innen Efgani Dönmez (Konfliktmediator und ehemaliger Bundesrat), Sportwissenschafterin Indira Hrapović und Projektmanager Frederic Farhad Hadjari, deren Wurzeln in der Türkei, Montenegro und dem Iran liegen. Bei ihrem Schulbesuch erzählten sie den Schülerinnen und Schülern von ihren persönlichen Integrationsgeschichten und sprachen über Chancen und Herausforderungen ihres Werdegangs in Österreich. Bei der anschließenden Diskussion hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, dem Integrationsminister und den Integrationsbotschafter/innen ihre Fragen zu stellen.

Spielregeln müssen für alle gelten

Integrationsminister Sebastian Kurz plädierte vor den interessierten Schülerinnen und Schülern für einen sachlichen Zugang zu den Herausforderungen der Integration und betonte die Bedeutung von Regeln und Gesetzen, an die sich alle, die in Österreich leben, halten müssen. Zudem sprach er über die entscheidende Rolle der Integrationsbotschafter/innen als Vorbilder für eine gelungene Integration: "Die Integrationsbotschafter/innen von ZUSAMMEN:ÖSTERREICH leisten durch ihre offene Diskussion mit jungen Menschen über herausfordernde Themen wie Asyl und Integration einen wichtigen Beitrag zu einem gelungenen Zusammenleben in Österreich. Gleichzeitig bauen sie durch Positivbeispiele Vorurteile ab und schaffen Motivation für den Weg in Österreich. Gerade im Hinblick auf die Integration der großen Zahl an Flüchtlingen, die in den vergangenen Jahren nach Österreich gekommen sind und hier bleiben werden, hat ihr freiwilliges Engagement eine besondere Bedeutung."

Sprachkenntnisse und Eigenverantwortung entscheiden

Sportwissenschafterin Indira Hrapović betonte in der Diskussion, dass das Erlernen der deutschen Sprache der erste und wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Integration sein muss. Projektmanager Frederic Farhad Hadjari ergänzte, wie wichtig Kommunikation und das Zugehen aufeinander ist: "Das wichtigste Grundelement für die Integration ist die deutsche Sprache." Der Konfliktmediator und ehemaliger Bundesrate Efgani Dönmez sagte auch, dass es entscheidend sei, selbst Verantwortung im Integrationsprozess zu übernehmen: "Jede und jeder Einzelne muss Verantwortung für die Gesellschaft und das Zusammenleben übernehmen, um Vorurteile abzubauen."

Über ZUSAMMEN:ÖSTERREICH

2011 initiierte Sebastian Kurz die Aktion ZUSAMMEN:ÖSTERREICH, um positive Beispiele für gelungene Integration vor den Vorhang zu bitten. Bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Kultur, aber auch "Helden von nebenan" erzählen als sogenannte Integrationsbotschafter/innen an Schulen ihre erfolgreichen Integrationsgeschichten in Bildung, Beruf und Gesellschaft und diskutieren mit den Jugendlichen über Integration. Seit ihrer Gründung erreichte die Initiative bereits mehr als 50.000 Schüler/innen. Weitere Infos unter www.zusammen-oesterreich.at

Rückfragen & Kontakt:

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Österreichischer Integrationsfonds
MMag. Franziska Troger
franziska.troger@integrationsfonds.at
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