FPÖ-Jannach fordert ‚die Palmöl-Freiheit des AMA-Gütesiegels‘ ein

„Wir wollen ein für den Kunden verständliches, transparentes, überarbeitetes AMA-Gütesiegel“

Wien (OTS) - „Das AMA-Gütesiegel verspricht den Konsumenten oft mehr, als es hält und signalisiert somit den Käufern auf den ersten Blick eine falsche Qualität. Das AMA-Gütesiegel gewährleistet nämlich weder eine Garantie auf Gentechnikfreiheit, noch auf 100 Prozent Inhaltsstoffe aus Österreich und schon gar nicht auf Palmöl-Freiheit“, erklärte der freiheitliche Landwirtschaftssprecher NAbg. Harald Jannach, der im heutigen Landwirtschaftsausschuss daher neuerlich in einem Antrag ‚die Palmöl-Freiheit des AMA-Gütesiegels‘ (2135/A(E)) einforderte.

Der steigende Verbrauch von Palmöl verdränge nicht nur langsam den heimischen Fett- und Milchmarkt, das Palmöl habe auch auf die Umwelt der Herkunftsländer und auf unsere Gesundheit negative Auswirkungen. „Seit Jahren fordert die FPÖ im Sinne des Konsumentenschutzes, dass die Richtlinien, die das AMA-Gütesiegel regeln, dahin gehend geändert werden, dass die „Drittelregelung“ bei be- und verarbeiteten Produkten geändert werden. Derzeit sind in diesen AMA-Produkten bis zu 33 Prozent Inhaltsstoffe ausländischer Herkunft möglich“, sagte Jannach.

„Wir wollen ein für den Kunden verständliches, transparentes, überarbeitetes AMA-Gütesiegel, das die Gentechnikfreiheit, den Entfall der „Drittelregelung“ (unter Reduktion auf fünf bis zehn Prozent Fremdanteil) und die absolute Palmöl-Freiheit beinhaltet“, forderte der FPÖ-Landwirtschaftssprecher.

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