Korun und Windbüchler: Kritische JournalistInnen weltweit unter Druck

Grüne fordern Freiheit für alle ReporterInnen in Haft

Wien (OTS) - "Auch am Tag der internationalen Pressefreiheit sitzen zahlreiche ReporterInnen und JournalistInnen in Gefängnissen, werden bedroht, verfolgt und gezielt ermordet. Wir erleben gerade eine beispiellose Verfolgungswelle kritischer JournalistInnen vor unserer Haustür, in der Türkei, aber auch in Russland. Ohne investigativen, kritischen Journalismus kann Demokratie nicht funktionieren. Sie braucht diese wie die Luft zum Atmen. Daher müssen wir verfolgte JournalistInnen weltweit unterstützen - und dazu zählt auch, sie einreisen zu lassen. Gleichzeitig müssen wir auch in Österreich ein kritisches Auge auf aktuelle Anfeindungen kritischer JournalistInnen durch Regierungsfunktionäre haben", mahnt Alev Korun, Menschenrechtssprecherin der Grünen.

„Laut Reporter ohne Grenzen befinden sich derzeit weltweit mindestens 201 JournalistInnen in Haft. Unerträglich ist die Situation für ReporterInnen nach wie vor in Aserbaidschan, Iran, Ägypten oder Libyen. Vor allem die Türkei stellt eine der alarmierendsten Fälle in der Rangliste der Pressefreiheit dar. Wir solidarisieren uns mit allen JournalistInnen, die aufgrund ihrer Arbeit eingesperrt und unter Druck gesetzt werden, und verlangen ihre sofortige Freilassung. Ihre Freiheit ist auch unsere Freiheit“, betont auch Tanja Windbüchler, außenpolitische Sprecherin der Grünen.

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