• 01.05.2017, 11:12:21
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  • OTS0028

Justizminister zum 1. Mai: Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Justiz

Brandstetter: Bundesministerium für Justiz sucht 150 neue Justizwachebedienstete

Justizminister Brandstetter verteilt Mohnzelten in
der JA Sonnberg am 1. Mai 2017

Utl.: Brandstetter: Bundesministerium für Justiz sucht 150 neue
Justizwachebedienstete =

Wien (OTS) - „Als Bundesminister für Justiz möchte ich den 1. Mai
2017 zum Anlass nehmen, mich bei allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in der Justiz zu bedanken, die täglich im Namen der
Republik und somit von uns allen ihren Dienst versehen. Ganz
besonders hervorheben möchte ich im heurigen Jahr jene 3.600 Frauen
und Männer, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag die
herausfordernden Aufgaben im Strafvollzug bewältigen“, so der
Justizminister anlässlich des Tags der Arbeit.

Das Bundesministerium für Justiz hat zur Sicherstellung eines
moderneren Strafvollzuges 150 Planstellen im österreichischen
Justizwachedienst ausgeschrieben. „Die österreichische Justiz
orientiert sich insbesondere im Straf- und Maßnahmenvollzug an
internationalen Vorgaben und versteht sich als moderner Arbeitgeber.
Jetzt suchen wir gut qualifizierte und motivierte junge Menschen,
denen es Freude macht, mit Menschen zu arbeiten“, so Wolfgang
Brandstetter, Bundesminister für Justiz. Diese hochwertige Tätigkeit
stellt sehr hohe Anforderungen an alle dort beschäftigten
Justizbediensteten, die mit ihrer Arbeit täglich einen wichtigen
Dienst für die Gesellschaft leisten.

Justizwachebeamte sind für Ordnung und Sicherheit in den Gefängnissen
verantwortlich und kümmern sich um die Betreuung und Überwachung der
Insassinnen und Insassen bei der Arbeit. Nach dem Motto „Lebenslanges
Lernen“ haben Justizwachebeamte auch die Möglichkeit, zahlreiche
Fortbildungen zu absolvieren. Darüber hinaus bietet der Job eine
angemessene Entlohnung und langfristige Arbeitsplatzsicherheit.
Potenzielle Interessenten müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben,
die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und über eine
abgeschlossene Berufsausbildung bzw. einen gleichwertigen
Schulabschluss, wie zum Beispiel eine Matura, verfügen. Ein
fünfstufiges Auswahlverfahren, das aus einem Multiple-Choice-Test,
einer ärztlichen Untersuchung, einem Fitness-Test, einer
psychologischen Begutachtung und einem Aufnahmegespräch besteht,
entscheidet, wer die Zulassung zur Grundausbildung erhält. Diese
dauert ein Jahr und gliedert sich in theoretische als auch praktische
Phasen; am Ende ist eine selektive Dienstprüfung abzulegen.

Aufgrund steigender Anforderungen und zahlreicher Pensionsantritte in
den kommenden Jahren hat das Bundesministerium aktuell 150
Planstellen an den jeweiligen Standorten der Justizanstalten in den
Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol
und Vorarlberg ausgeschrieben. Potenzielle Kandidatinnen und
Kandidaten, die über eine hohe soziale wie auch fachliche Kompetenz
für die Herausforderungen im Spannungsfeld von Sicherheits- und
Betreuungsleistung verfügen, sind aufgerufen, sich bis Ende Mai 2017
unter www.justiz.gv.at zu bewerben.

„Um den österreichischen Strafvollzug langfristig bestmöglich zu
organisieren, sind wir auf der Suche nach Menschen, die eine
herausfordernde Tätigkeit im öffentlichen Dienst annehmen wollen.
Kommunikationsfähigkeit, Stressresistenz und Flexibilität zählen
ebenso zum Anforderungsprofil wie die Fähigkeit zum selbstständigen
Arbeiten“, so der Bundesminister weiter.

Weitere Informationen zu den ausgeschriebenen Stellen und zum
Bewerbungsprozess können der Website des Bundesministeriums für
Justiz (www.justiz.gv.at/justizwache-onlinebewerbung) entnommen
werden.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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