• 27.04.2017, 16:49:58
  • /
  • OTS0296

CT- und MRT: Unnötige Chefarztpflicht bringt Leistungskürzungen für Patienten

Wiener Gebietskrankenkasse will mit 1. Juni bürokratische Barrieren wieder einführen

Utl.: Wiener Gebietskrankenkasse will mit 1. Juni bürokratische
Barrieren wieder einführen =

Wien (OTS) - Mit Verwunderung wird in der Ärztekammer der Plan von
WGKK-Obfrau Ingrid Reischl aufgenommen, die Chefarztpflicht für MRT-
und CT-Untersuchungen wieder einzuführen. Die Ärztekammer spricht
wörtlich von „unsozialen Pläne der Wiener Gebietskrankenkasse, indem
sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Patienten ein erhöhter
bürokratischer Aufwand geschaffen wird, der unweigerlich zu
Leistungseinschränkungen führen wird“. ****

Sollte die Maßnahme, wie von der Wiener Gebietskrankenkasse
behauptet, tatsächlich nur der internen Dokumentation dienen, bedürfe
es lediglich einer Informationspflicht, „und sicherlich keiner
Bewilligung durch den Chefarzt“. Stattdessen solle hier über die
Hintertür erneut ein Leistungsdeckel eingeführt werden“, warnt
Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, der Reischl auch auffordert,
diese unsoziale Maßnahme im Sinne der Versicherten „sofort wieder zu
stoppen“. (lsd)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel