CT- und MRT: Unnötige Chefarztpflicht bringt Leistungskürzungen für Patienten

Wiener Gebietskrankenkasse will mit 1. Juni bürokratische Barrieren wieder einführen

Wien (OTS) - Mit Verwunderung wird in der Ärztekammer der Plan von WGKK-Obfrau Ingrid Reischl aufgenommen, die Chefarztpflicht für MRT-und CT-Untersuchungen wieder einzuführen. Die Ärztekammer spricht wörtlich von „unsozialen Pläne der Wiener Gebietskrankenkasse, indem sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Patienten ein erhöhter bürokratischer Aufwand geschaffen wird, der unweigerlich zu Leistungseinschränkungen führen wird“. ****

Sollte die Maßnahme, wie von der Wiener Gebietskrankenkasse behauptet, tatsächlich nur der internen Dokumentation dienen, bedürfe es lediglich einer Informationspflicht, „und sicherlich keiner Bewilligung durch den Chefarzt“. Stattdessen solle hier über die Hintertür erneut ein Leistungsdeckel eingeführt werden“, warnt Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, der Reischl auch auffordert, diese unsoziale Maßnahme im Sinne der Versicherten „sofort wieder zu stoppen“. (lsd)

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