- 27.04.2017, 14:39:58
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FPÖ-Neubauer: ÖVP lässt tausende Mühlviertler Pendler im Stau stehen
ÖVP-Hammer betreibt billige Selbstdarstellung zum Schaden der Stadt Linz
Utl.: ÖVP-Hammer betreibt billige Selbstdarstellung zum Schaden der
Stadt Linz =
Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung konnte der
freiheitliche Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer aus Linz die
Gelegenheit nutzen, um die seit Monaten verbreiteten Unwahrheiten des
ÖVP-Abgeordneten Hammer zu widerlegen und damit einer breiten
Öffentlichkeit vor Augen zu führen, welches doppelbödige Spiel Hammer
mit den Mühlviertler Pendlern treibt. Hammer behauptet seit Monaten,
die Stadt Linz habe willkürlich die Eisenbahbrücke abbrechen lassen,
obwohl dafür keine Notwendigkeit bestanden habe. Dies führe nun dazu,
dass tausende Mühlviertler Pendler einerseits im Stau stehen und
andererseits vor dem Problem, dass die Stadt Linz das sogenannte
Urfahraner Jahrmarktsgelände als Parkplatz auflassen werde und
Parkgebühren einheben würde.
„Wahr ist nun vielmehr, dass die Stadt Linz bereits vor Jahren
sämtliche Bürgermeister im Süden von Linz und des Mühlviertels
angeschrieben und um die Übermittlung von Vorschlägen für den Ausbau
eines Park & Ride-Systems ersucht hat. Ergebnis: Ein einziger
Bürgermeister hatte Interesse gezeigt. Alle anderen - der ÖVP
zuzuordnen - hatten nicht einmal den Anstand, zu antworten. So geht
die ÖVP also mit dem Verkehrsproblem der Pendler nach Linz um“,
stellte Neubauer fest.
„Die Situation um die Linzer Eisenbahnbrücke hatte sich ab dem Jahr
2012 drastisch verschlechtert, als in drei voneinander unabhängigen
Gutachten festgestellt wurde, dass die Brücke aus Sicherheitsgründen
nicht mehr befahrbar, nicht sanierbar und deshalb abzubrechen sei.
Diesen Sicherheitsaspekt der täglich tausende Menschen betrifft,
ignoriert Hammer. Trotzdem forderte er weiterhin, dass die Pendler
über die marode Eisenbahnbrücke fahren sollten, was hochgradig
unverantwortlich ist“, kritisiert Neubauer.
Als Ausweichroute für die Pendler nach erfolgtem Abbruch der
Eisenbahnbrücke dient seither die sogenannte „VOEST-Brücke“. Der
Gemeinderat der Stadt Linz hatte nun in einer Resolution an den Bund
gefordert, für den Zeitraum der Errichtung einer neuen Ersatzbrücke
für die Eisenbahnbrücke die Bemautung auf der VOEST-Brücke
auszusetzen um die Pendler zu entlasten. „Im Nationalrat sprach sich
die ÖVP nun gegen die Entlastung der Pendler, die sie vorgibt zu
vertreten, aus. Dies zeigt, dass das ganze Theater, das Hammer hier
vollzieht, einzig seiner Selbstdarstellung dient, aber den Pendlern
in keiner Form hilft, sondern seine Politik sich – ganz im Gegenteil
- zum Schaden der Pendler auswirkt. Er missbraucht damit die Pendler
für seine schandhafte Profilierungssucht“, so Neubauer.
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