- 27.04.2017, 13:13:30
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Arbeitszeit über zeitgemäßes Jahresarbeitszeit-Modell regeln
Sabine Jungwirth:"Arbeitszeitregelungen sollen in Betriebs- und Branchenvereinbarungen ausverhandelt werden, um Bedürfnissen moderner Lebens- und Arbeitswelten entgegen zu kommen."
Utl.: Sabine Jungwirth:"Arbeitszeitregelungen sollen in Betriebs-
und Branchenvereinbarungen ausverhandelt werden, um
Bedürfnissen moderner Lebens- und Arbeitswelten entgegen zu
kommen." =
Wien (OTS) - Die öffentliche Diskussion um flexible Arbeitszeiten hat
sich erwartungsgemäß verschärft und stellt nun unterschiedliche
Positionen und Interessen in den Raum. Sabine Jungwirth,
Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft, unterstreicht erneut die
Forderungen der Grünen Wirtschaft. Sie vertritt das Modell
Jahresarbeitszeit auf der Basis einer 35-Stunden-Woche als
Normalarbeitszeit.
“Die Reduktion gegenüber dem aktuellen Stand der Normalarbeitszeit
geht Hand in Hand mit möglichen 12 Stunden als
Tageshöchstarbeitszeit. Allerdings in klar eingegrenzten,
branchenspezifischen Zeiträumen”, betont Sabine Jungwirth. Als
Beispiel sei hier die Vorweihnachtszeit genannt, die insbesondere für
den Handel erhöhtes Kundenvolumen bringt und Flexibilität erfordert.
Definiert und geregelt sieht die Grüne Wirtschaft diese Zeiträume auf
Betriebs- oder Branchenebene, also über die Kollektivverträge.
“Zusätzlich braucht es die Möglichkeit genehmigter Ausnahmen, etwa
für Messen oder Auslandsreisen als Reaktion auf steigende berufliche
Mobilität”, ergänzt die Bundessprecherin.
Die Grüne Wirtschaft plädiert zudem für einen sorgsamen Umgang mit
MitarbeiterInnen: Zahlreiche Studien belegen Unwirtschaftlichkeit,
erhöhtes Unfallrisiko und steigende Krankenstände bei übermäßigen
Ausweitungen der Tageshöchstarbeitszeiten, wie sie der
Wirtschaftsbund derzeit fordert. “Das Modell Jahresarbeitszeit ist
flexibel und zeitgemäß angelegt. Es kommt zukünftigen betrieblichen
Entwicklungen entgegen.”
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