- 27.04.2017, 11:37:37
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Wirtschaftsbund-Haubner: Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung für alle sind gefragt
IV-Vorschlag für flexiblere Arbeitszeiten grundsätzlich positiv – WB fordert jedoch die stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen
„Es braucht endlich praxisnahe Regelungen, die flexibles Arbeiten in Österreich möglich machen“, sagt Peter Haubner, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB). Daher stößt auch der heutige Vorstoß der Industriellenvereinigung im Wirtschaftsbund auf grundsätzliche Zustimmung. Der WB fordert jedoch die stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen.
Denn neue Rahmenbedingungen für flexibles Arbeiten sind für alle Unternehmen notwendig - auch für solche ohne Gleitzeitvereinbarungen. Insbesondere etwa im Bereich Kundenbetreuung, wo auf Grund von Kundenwünschen die Anwesenheit zu bestimmten Zeiten erforderlich ist, sind Gleitzeitvereinbarungen nicht praktikabel. „Aber auch kleine und mittlere Unternehmen in unserem Land, die Auftragsspitzen abzudecken haben, brauchen dafür die Möglichkeiten“, so Haubner.
Generell sollen zwölf Stunden Arbeit am Tag aber die Ausnahme bleiben. Flexiblere Arbeitszeitmodelle bringen auch den Beschäftigten Vorteile, etwa längere Freizeitblöcke. Deshalb wäre es sinnvoll und zielführend, Rahmenbedingungen, die flexibles Arbeiten möglich machen, für alle Unternehmen zu schaffen – „und das praxisorientiert, so unkompliziert und so rasch wie möglich“, fordert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner.
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