Korun: Gezielte Folter und Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien sofort beenden

Grüne: Bundesregierung muss Druck auf Russland ausüben

Wien (OTS) - "Der Außenminister duckt sich vor Putin, weil er die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland nicht 'gefährden' will. Es scheint so, als würde Kurz überhaupt nicht auf die Hetzjagd auf Homosexuelle in Tschetschenien reagieren wollen. Das ist inakzeptabel", kritisiert Alev Korun, Menschenrechtssprecherin der Grünen.

Verschiedene europäische Staaten, wie Schweden und Großbritannien haben bereits reagiert und die russischen Botschafter zum Gespräch vorgeladen. Sowohl die UN als auch die OSZE fordern Untersuchungen der fortwährenden Folterungen und Tötungen von Homosexuellen in Tschetschenien.

„Russland muss Menschen effektiven rechtsstaatlichen Schutz vor staatlicher Verfolgung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität bieten. Die Bundesregierung muss Druck auf Russland ausüben und gegebenenfalls politische und wirtschaftliche Sanktionen andenken“, betont Korun. „Ich werde heute einen dementsprechenden Antrag dazu im Nationalratsplenum einbringen."

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