Mysterium städtebauliche Verträge: Verhandeln statt planen?

Diskussionsveranstaltung in der Kammer der ZiviltechnikerInnen, Karlsgasse 9, 1040 Wien; Mittwoch, 26. April 2017, 14.00 bis 17.00 Uhr

Was kostet die Stadt: Ersetzen städtebauliche Verträge die Stadtplanung?
Architekt DI Christoph Mayrhofer, Kammer der ZiviltechnikerInnen

Wien (OTS) - Das Kolloquium der Expert(inn)en bringt die verschiedenen Aspekte der aktuellen Fachdebatte zur Sprache: Planende, Politiker(innen), Projektentwickelnde, Grundstückseigentümer(innen), Investor(inn)en, Bauträger, Jurist(inn)en, Journalist(inn)en treffen sich beim Symposium zur Vertragsraumplanung. Mysterium städtebauliche Verträge: Verhandeln statt planen? 

Programm:

  • Begrüßung durch Architekt DI Bernhard SOMMER, Vizepräsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland
  • Architekt DI Christoph MAYRHOFER, Sektionsvorsitzender Architekten: "Was kostet die Stadt: Ersetzen städtebauliche Verträge die Stadtplanung?" 
  • Ing. Günter HOFMANN, GF PREMIUM Projektentwicklung GmbH: "Projektentwicklung – Ansprüche und Erfahrungen mit/ohne städtebauliche Verträge?"

  • Dr. Michael HECHT & Mag. Rudolf PEKAR, Rechtsanwaltskanzlei fwp Fellner, Wratzfeld & Partner: "Städtebauliche Verträge – birgt die derzeitige Praxis  Optimierungspotential?"

  • DI Evelyn Susanne ERNST, APRE Initiative Planer – Investoren: "Vertrags(t)raumordnung – eklektizistische Blicke in ausgewählte (Bundes-)Länder"

  • Univ. Prof. Prof. h.c. DI Architekt Dietmar WIEGAND, RED TU-Wien: "Städtebauliche Verträge als Instrument der strategischen Stadtentwicklung?"

  • Diskussion 

Was passiert, wenn hoheitliche Verwaltung auf Privatwirtschaftsverwaltung trifft und sich damit zwei in dieser Konstellation wenig erprobte und möglicherweise ungleiche Vertragspartner gegenübersitzen, für deren Vertragsgestaltung nicht nur geringe Rechtspraxis, sondern auch noch kaum anwendbare Präzedenzfälle vorhanden sind? Darüber hinaus werden die Anforderungen an die Stadtplanung erörtert, um die sinnvolle Integration von Instrumenten der Vertragsraumordnung im Sinn der Wahrung öffentlicher Interessen sicher zu stellen. Wie könnte Vertragsraumordnung die Stadtplanung verändern und eine veränderte Planungspraxis städtebauliche Verträge vorhersehbarer machen sowie deren Ausverhandlung und Umsetzung beschleunigen?

Veranstaltung in Kooperation mit APRE Allianz Professioneller Immobilienentwickler - Initiative Planer-Investoren und RED - Fachbereich Projektentwicklung und –management der TU Wien. Die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme für Pressevertreter(innen) ist kostenfrei, die Anmeldung unbedingt erforderlich. Link zu Programmdetails sowie zur Veranstaltungsübersicht der Arch+Ing Akademie.

Rückfragen & Kontakt:

Kammer der ZiviltechnikerInnen für W, NÖ und Bgld.
Nina Krämer-Pölkhofer, MSc
Generalsekretärin
nina.kraemer@arching.at
T: +43 1 5051781-15
M: +43 664 1316428

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