• 24.04.2017, 12:21:53
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Bildungsministerin Hammerschmid bei Gedenkmarsch „March of the Living“ in Auschwitz

Europäische BildungsministerInnen auf Einladung Hammerschmids in Polen, um den Opfern des Holocaust zu gedenken.

Utl.: Europäische BildungsministerInnen auf Einladung Hammerschmids
in Polen, um den Opfern des Holocaust zu gedenken. =

Wien (OTS) - „Dass wir heute hier zusammen gekommen sind, um den
Opfern des Holocaust zu gedenken, ist in Zeiten wie diesen wichtiger
denn je. Es ist unser aller Pflicht, die Schrecken und die Millionen
Ermordeten des Nationalsozialismus niemals zu vergessen“, so
Bildungsministerin Hammerschmid anlässlich ihrer Teilnahme am „March
of the Living“, dem jährlich stattfindenden, internationalen
Gedenkmarsch von Auschwitz nach Birkenau.

Der March of the Living findet seit 1988 jedes Jahr am israelischen
Holocaust-Gedenktag, dem Yom Ha‘Shoah, statt und führt vom
Konzentrationslager Auschwitz in das Vernichtungslager
Auschwitz-Birkenau. Tausende junge JüdInnen sowie Menschen aus aller
Welt finden sich jährlich in Polen zusammen um den Opfern zu gedenken
und die Geschichte der Shoah zu lernen. Schülerinnen und Schüler
bilden hierbei eine großen Teil der Gedenkenden, aus Österreich haben
bisher um die 4.000 SchülerInnen teilgenommen, 2017 sind es mehr als
500. Hammerschmid: „Uns ist es besonders wichtig, Schülerinnen und
Schülern die Möglichkeit zu geben, mittels Bildungs- und Gedenkreisen
an diesen Ort zu kommen, an dem Marsch teilzunehmen und sich mit der
Geschichte auseinanderzusetzen.“

Auf Einladung der österreichischen Bildungsministerin nehmen dieses
Jahr eine Vielzahl von europäischen BildungsministerInnen an den
Gedenkfeierlichkeiten teil, u.a. Harald Mollers aus Belgien, Laszlo
Palkovics aus Ungarn, Sanja Putica aus Kroaten, Josef Widmer aus der
Schweiz, Valerian Gobronidze aus Georgien, sowie Stefan Buontempo aus
Malta. Gemeinsam mit dem Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn
Jagland, dem Schweizer IHRA Vorsitzenden, Benno Bättig, der
Generaldirektorin für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission,
Martine Reicherts sowie der Generaldirektorin für Demokratie im
Europarat, Snežana Samardžić-Marković, werden die MinisterInnen
teilnehmen und eine gemeinsame Deklaration – verlesen von Ministerin
Hammerschmid – darlegen.

„Wir verpflichten uns, jegliche Form der Holocaustleugnung, des
Antisemitismus, des Antiziganismus sowie jede andere Form des
Rassismus oder der Diskriminierung zu bekämpfen. Es geht darum, in
unseren Schulen und Universitäten die Geschichte des Holocaust und
das Erinnern in aller Bestimmtheit zu vermitteln, damit die
zukünftigen Generationen die Wurzeln des Nationalsozialismus
verstehen, künftige Entwicklungen in unserer Gesellschaft genau
beobachten und sich mutig Hass, Diskriminierung und Rassismus
entgegenstellen“, so Hammerschmid abschließend.

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