• 24.04.2017, 11:55:55
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Beeindruckende Schülerpräsentationen bei Eröffnung des Hermann-Langbein-Symposiums in der AK Linz

Linz (OTS) - In der AK Linz wurde heute das
Hermann-Langbein-Symposium eröffnet, das bis 28. April spannende
Referate und Diskussionen zum Nationalsozialismus und seinen
aktuellen Bezügen bietet. An der Eröffnung beteiligten sich rund 400
Schüler/-innen und Lehrer/-innen mit mehreren beeindruckenden
Präsentationen. Die Begrüßungsrede hielt AK-Präsident Dr. Johann
Kalliauer.

Das jährliche Symposium in der AK Linz ist nach dem
Widerstandskämpfer und Auschwitz-Überlebenden Prof. Hermann Langbein
(1912 – 1995) benannt. 1980 wurde das Symposium von Langbein selbst
gegründet. Seit seinem Tod führt es Prof. Johannes Schwantner weiter
– mittlerweile ist es die am längsten bestehende Veranstaltung der
Lehrerfortbildung in Österreich. In der AK Linz findet das Symposium
seit 2012 statt.

Demokratie ist wieder in Gefahr

„Ich bin froh über die große Zahl an Jugendlichen, die heute
teilnehmen“, betonte AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer bei seiner
Begrüßung im Kongresssaal der AK Linz: „Gerade jetzt scheint mir
politische Bildung besonders wichtig. Denn sogar in nahegelegenen
europäischen Staaten wird die Demokratie schrittweise ausgehöhlt.“

Der bekannte Politikwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka
machte in seiner Rede deutlich, „was wir von Hermann Langbein lernen
können“. Er verwies auf Langbeins tiefe humanistische Überzeugung
sowie auf seine Unbeugsamkeit bei der Bekämpfung von
Nationalsozialismus und Menschenverachtung. „Langbein ist ein Vorbild
für uns: Auch heute gilt es, faschistische Tendenzen konsequent zu
bekämpfen“, sagte Pelinka.

Großes Engagement von Jugendlichen

Anschließend bewiesen Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen
Bundesland mit verschiedenen Präsentationen ihr großes Engagement zu
diesem Thema. Das ORG der Franziskanerinnen Vöcklabruck zeigte einen
selbst hergestellten Film über Hermann Langbein, der sich an dessen
Buch „Die Stärkeren“ orientiert. Die Polytechnische Schule Gmunden
mit einer Integrationsklasse, die Berufsschule Steyr 1, die HTBLA
Perg und das Stiftsgymnasium Schlierbach brachten verschiedene
Inhalte des Buches „Nationalsozialismus in Oberösterreich. Opfer,
Täter, Gegner“ von Christian Angerer und Maria Ecker auf die Bühne.

Für die musikalische Umrahmung sorgten die Schüler/-innen des BG und
BRG Rohrbach. Nach der Eröffnung des Symposiums führten die
Zeitzeuginnen Prof.in Käthe Sasso und Anna Hackl ein spannendes
Gespräch mit den Jugendlichen.

Ein Foto finden Sie in druckfähiger Qualität unter
ooe.arbeiterkammer.at.

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