Neues Volksblatt: "Sorgsamer Umgang" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 5. April 2017

Linz (OTS) - Es sei der „wichtigste und größte Erfolg, dass wir uns anders entwickelt haben als die anderen Bundesländer“, konstatierte LH Josef Pühringer gestern in Bezug auf die Arbeitslosenquote. Tatsächlich ist es Oberösterreich gelungen, kontinuierlich zwei bis drei Prozentpunkte unter dem Österreich-Schnitt zu bleiben — wie auch die aktuellen Zahlen zeigen: Bei 8,9 Prozent lag die Arbeitslosigkeit im März bundesweit, bei 6 Prozent in Oberösterreich. Wäre Oberösterreich mit seiner guten Quote im Bundesländer-Durchschnitt nicht eingerechnet, ergäbe das übrigens einen noch größeren Abstand. Wobei es alles andere als bloßer statistischer Selbstzweck ist, wenn möglichst wenig Menschen arbeitslos sind. „Dahinter stehen Abertausende Menschen“, verweist Pühringer auf das jeweilige persönliche Schicksal jedes Arbeitslosen. Arbeit sei nicht bloß Einkommen, Arbeit bedeute auch, gebraucht zu werden, bedeute Sinnstiftung und Wertschätzung, so das Credo des Landeshauptmannes. Der gestern freilich auch mit einem anderen Satz darauf hinwies, wie wichtig Arbeit ist: Es gehe bei dem, was die Politik umsetze, immer um das Geld der „tüchtigen Bürgerinnen und Bürger, die Steuern zahlen“.
Dass unter Pühringers Verantwortung als Finanzreferent mit diesem Geld der Bürger in Oberösterreich sorgsam umgegangen wurde, darf sich der scheidende Landeshauptmann gewiss auf seine Fahnen heften.

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