NEOS zu Rendi-Wagner: Wartezeiten bei MRT- und CT-Instituten künstlich erzeugt

Gerald Loacker: „Der Hauptverband vergütet seit 2009 dieselbe Anzahl an Untersuchungen – trotz wachsender Bevölkerung“

Wien (OTS) - Noch wenig Konkretes ist von Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner zu hören – auch, was die Wartezeiten bei MRT- und CT- Instituten anbelangt. „Dass über eine Verkürzung der Wartezeiten verhandelt wird, ist schön und gut. Es muss aber betont werden, dass diese Wartezeiten vom Hauptverband künstlich erzeugt werden“, so NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker, denn „seit 2009 bekommen die Radiologen von der Sozialversicherung dieselbe Anzahl an Untersuchungen vergütet – ohne dass auf die doch deutlich gestiegene Bevölkerungszahl Rücksicht genommen wurde.“

Dazu kommt noch, dass auch die finanzielle Vergütung für die niedergelassenen Radiologen seit 2009 nur geringfügig angepasst wurde. „Die Sozialversicherung hat hier also in den letzten Jahren auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten gespart. Wenn den Ärzten eine größere Zahl von Untersuchungen bezahlt wird, dann können sie diese auch durchführen. Wenn die Sozialversicherung sich verweigert, zahlen die Menschen, die es sich leisten können, eben selbst – das ist das Ergebnis der Verknappungspolitik im Hauptverband“, so Loacker.  

Falls Ministerin Rendi-Wagner also wirklich zum Wohl der Patientinnen und Patienten handeln und Ergebnisse erzielen möchte, dann muss sie in den Verhandlungen mit dem Hauptverband Druck machen und erreichen, dass die niedergelassenen Institute mehr Untersuchungen vergütet bekommen. „An der bisherigen Politik sind die Leidtragenden die Patientinnen und Patienten, die es sich nicht leisten können. Und das kann nicht im Sinne der Gesundheitsministerin sein,“ so Loacker. 

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