FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Rendi-Wagner rasch in SPÖ angekommen

Gesundheitsministerin enttäuscht mit Politsprech anstatt Lösungen auf den Tisch zu legen

Wien (OTS) - Enttäuscht vom heutigen Auftritt Pamela Rendi-Wagners im Ö1-Mittagsjournal, zeigte sich die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein: „Die Gesundheitsministerin ist in der SPÖ angekommen. Statt Lösungen für die dringenden Probleme im Gesundheitswesen anzubieten, erging sich Rendi-Wagner im platten Politsprech.“

Besorgniserregend sei Rendi-Wagners Zugang zu den geplanten Gesundheitszentren, den Belakowitsch-Jenewein als „Realitätsverweigerung“ bezeichnete. „Es ist schlicht und einfach nicht richtig, dass niedergelassene Ärzte gerne in den sogenannten Gesundheitszentren arbeiten möchten“, stellte Belakowitsch-Jenewein klar. Ebenso wenig freiwillig würden Ärzte als Wahlarzt arbeiten wollen. Dieses Problem sei von der ideologisch gefärbten SPÖ-Gesundheitspolitik hausgemacht, die im freien niedergelassenen Arzt noch immer den Klassenfeind sehe.

Diese Probleme, wie auch das der langen Wartezeiten bei MR und CT, seien relativ einfach mit der Vergabe von neuen Kassenverträgen zu lösen, von denen Ärzte auch leben können. Dazu brauche es auch keine teuren und langwierigen Studien, so Belakowitsch-Jenewein. „Das Angebot zu kürzen und dann die Zweiklassenmedizin zu beklagen, ist jedenfalls der denkbar falscheste Weg, und trifft in erster Linie die sozial Schwachen“, so Belakowitsch-Jenewein.

Probleme zu zerreden, aufzuschieben, oder zu ignorieren, wie das die neue Gesundheitsministerin mache, sei die klassische SPÖ-Methode, die das Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren an den Rand des Kollapses gebracht habe. „Was wir brauchen ist die Rückbesinnung auf die Bedürfnisse der Patienten, die Ärzte deutlich besser beurteilen können als Gewerkschafter in den Sozialversicherungsträgern“, forderte Belakowitsch-Jenewein Reformen ein, bei denen die Patienten profitieren und nicht wie jetzt in die Zweiklassenmedizin gedrängt werden.

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