• 25.03.2017, 13:01:58
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  • OTS0036

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Rendi-Wagner rasch in SPÖ angekommen

Gesundheitsministerin enttäuscht mit Politsprech anstatt Lösungen auf den Tisch zu legen

Utl.: Gesundheitsministerin enttäuscht mit Politsprech anstatt
Lösungen auf den Tisch zu legen =

Wien (OTS) - Enttäuscht vom heutigen Auftritt Pamela Rendi-Wagners im
Ö1-Mittagsjournal, zeigte sich die freiheitliche
Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein: „Die
Gesundheitsministerin ist in der SPÖ angekommen. Statt Lösungen für
die dringenden Probleme im Gesundheitswesen anzubieten, erging sich
Rendi-Wagner im platten Politsprech.“

Besorgniserregend sei Rendi-Wagners Zugang zu den geplanten
Gesundheitszentren, den Belakowitsch-Jenewein als
„Realitätsverweigerung“ bezeichnete. „Es ist schlicht und einfach
nicht richtig, dass niedergelassene Ärzte gerne in den sogenannten
Gesundheitszentren arbeiten möchten“, stellte Belakowitsch-Jenewein
klar. Ebenso wenig freiwillig würden Ärzte als Wahlarzt arbeiten
wollen. Dieses Problem sei von der ideologisch gefärbten
SPÖ-Gesundheitspolitik hausgemacht, die im freien niedergelassenen
Arzt noch immer den Klassenfeind sehe.

Diese Probleme, wie auch das der langen Wartezeiten bei MR und CT,
seien relativ einfach mit der Vergabe von neuen Kassenverträgen zu
lösen, von denen Ärzte auch leben können. Dazu brauche es auch keine
teuren und langwierigen Studien, so Belakowitsch-Jenewein. „Das
Angebot zu kürzen und dann die Zweiklassenmedizin zu beklagen, ist
jedenfalls der denkbar falscheste Weg, und trifft in erster Linie die
sozial Schwachen“, so Belakowitsch-Jenewein.

Probleme zu zerreden, aufzuschieben, oder zu ignorieren, wie das die
neue Gesundheitsministerin mache, sei die klassische SPÖ-Methode, die
das Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren an den Rand des
Kollapses gebracht habe. „Was wir brauchen ist die Rückbesinnung auf
die Bedürfnisse der Patienten, die Ärzte deutlich besser beurteilen
können als Gewerkschafter in den Sozialversicherungsträgern“,
forderte Belakowitsch-Jenewein Reformen ein, bei denen die Patienten
profitieren und nicht wie jetzt in die Zweiklassenmedizin gedrängt
werden.

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