- 24.03.2017, 14:11:07
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Sicherheit am Arbeitsplatz – Wirtschaftsbund: Regelungen einfacher und praxisnäher gestalten
WB-General Haubner begrüßt Initiative zur Reform des Arbeitnehmerschutzes und den Vorstoß, das Prinzip „Beraten statt strafen“ lösungsorientierter umzusetzen
„Die Regelungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz werden immer mehr und widersprechen einander teilweise sogar. Darum ist eine Überarbeitung der Arbeitnehmerschutzbestimmungen dringend notwendig - und zwar sowohl aus Sicht der Arbeitgeber wie auch für Arbeitsinspektoren“, hält Peter Haubner, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB), fest. Darum begrüßt der Wirtschaftsbund die Initiative von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, gemeinsam mit Sozialminister Alois Stöger Reformen des Arbeitnehmerschutzes durchzuführen.
Stoßrichtung müsse die Entrümpelung der Vielzahl an bestehenden Vorschriften sein. Unabdingbar sei auch, den Arbeitnehmerschutz für die Betriebe administrierbarer und praxisnäher zu gestalten.
Ebenso begrüßt Haubner die Bestrebungen, das Prinzip „Beraten statt Strafen“, das ja bereits im Gesetz festgeschrieben steht, lösungsorientierter und positiver umzusetzen. Sinnvoll wäre es etwa, dass Arbeitsinspektoren bei unabsichtlichen geringfügigen Verstößen von Unternehmen lediglich auf das Problem hinweisen und nicht sofort strafen müssen. „Insgesamt geht es darum, Wachstum und Beschäftigung nicht in Bürokratie zu ersticken“, hält der Wirtschaftsbund-Generalsekretär abschließend fest.
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