• 23.03.2017, 09:24:18
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Josef Siffert mit dem Barthold Stürgkh-Preis ausgezeichnet

Land&Forst Betriebe Österreich würdigen Leistungen des VAÖ-Präsidenten

Utl.: Land&Forst Betriebe Österreich würdigen Leistungen des
VAÖ-Präsidenten =

Wien (OTS) - Seit 1979 wird der Barthold Stürgkh-Preis an Personen
verliehen, die sich besonders um das allgemeine Verständnis für die
Land- und Forstwirtschaft verdient gemacht haben. Josef Siffert,
Präsident des Verbandes der Agrarjournalisten und -publizisten in
Österreich (VAÖ) und Leiter der Kommunikation der
Landwirtschaftskammer Österreich, zählt zu diesem Personenkreis. Im
Rahmen der Fachtagung Kommunikation zeichnete gestern Felix
Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, Josef
Siffert im Benediktinerstift Admont mit dem Barthold Stürgkh-Preis
aus.

Seit dem ersten Atemzug ist der diesjährige Preisträger Josef Siffert
mit der Land- und Forstwirtschaft verwurzelt. Der gebürtige
burgenländische Bauernsohn verschrieb seine gesamte berufliche
Laufbahn der agrarischen Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung.
„Man kann Josef Siffert, der sich seit mehr als drei Jahrzehnten für
den VAÖ engagiert und seit fast 15 Jahren die Funktion des
Präsidenten bekleidet, zum agrarischen Botschafter ernennen“, würdigt
Präsident Montecuccoli den Preisträger sowie sein jahrzehntelanges
und loyales Wirken als Journalist und Pressesprecher.

Ein Genuss-Mensch mit Größe und Weitblick

„Josef Siffert ist eine agrarische Medieninstitution, eine Art
`Hermes` des österreichischen Agrarjournalismus. Siffert ist
unverzichtbare Drehscheibe und Übersetzer zwischen den Welten
innerhalb und außerhalb des Fachchinesischen. Er ist gleichermaßen
Geschichtenerzähler und spannender Interpréteur kalter Fakten. Der
Genuss-Mensch Siffert ist leidenschaftlicher Koch, großzügiger
Gastgeber und als begeisterter Portugal-Liebhaber ein begehrter
Reisebegleiter. In seiner unaufgeregten Art ist er verlässlicher und
souveräner Ratgeber und Weichensteller eines ganzen Sektors“, ehrt
Hermine Hackl, Präsidentin der Naturschutzplattform BIOSA und
langjährige Wegbegleiterin des Jubilars, Josef Siffert.

„Er pflegt Kontakte mit derselben Verantwortung und Wertschätzung wie
wir Waldbesitzer unseren Wald. Die ‚journalistische Verjüngung‘ kommt
dabei nicht zu kurz und er fördert mit Weitblick den Nachwuchs. Denn
nur dynamische Agrarjournalisten können im Zeitalter von Web 2.0
dafür sorgen, dass das agrarische Verständnis in der Gesellschaft
gehoben wird. Mehr denn je braucht es talentierte Personen, die mit
Worten Bilder zeichnen und damit der Öffentlichkeit Land- und
Forstwirtschaft erklären“, lobt Montecuccoli die nachhaltigen
Leistungen von Siffert.

Vom Journalisten zum Pressesprecher

Der promovierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler Josef
Siffert beschäftigte sich schon als junger Journalist mit den Themen
der Land- und Forstwirtschaft. Seine berufliche Laufbahn begann 1978
als Redakteur bei der „bvz“ (Burgenländische Volkszeitung) und setzte
sich vier Jahre später beim Österreichischen Bauernbündler fort. Von
1986 bis 1989 verantwortete er als Chefredakteur das agrarische
Magazin „Blick ins Land“. Es folgten weitere Karrieresprünge: von
1989 bis 1991 agierte er als Pressesprecher des ehemaligen
Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Franz Fischler. Seit
1991 leitet der heute 60-Jährige die Kommunikation der
Landwirtschaftskammer Österreich.

Siffert startete 1983 im VAÖ als Schriftführer. Er war von 1992 bis
2002 Vizepräsident und prädestiniert, die Präsidentschaft im Juni
2002 zu übernehmen.

1999 wurde Josef Siffert für seine journalistischen Leistungen mit
dem Eduard-Hartmann-Preis des VAÖ ausgezeichnet. 2013 verlieh ihm die
Burgenländische Landwirtschaftskammer die „Silberne Kammermedaille“.

Der diesjährige Stürgkh-Preisträger lebt mit seiner Ehefrau in Wien.
Sein Sohn Josef Siffert jun. tritt als Journalist und Fotograf in die
Fußstapfen seines Vaters.

Der Barthold Stürgkh-Preis

Der Stifter des Preises, Ökonomierat Barthold Stürgkh, war von 1956
bis 1962 Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich. In der Zeit
des wirtschaftlichen Wiederaufbaus war die Kommunikation einer
modernen Land- und Forstwirtschaft ein besonderes Anliegen von
Barthold Stürgkh. Nach seinem Tod wurde zu seinem Andenken dieser
Preis von den Mitgliedern freiwillig gestiftet und wird seither in
regelmäßigen Abständen vergeben. Die Vergabe des Barthold
Stürgkh-Preises erfolgt durch ein Kuratorium, das sich aus dem
Präsidenten der Land&Forst Betriebe Österreich sowie Vertretern der
Landwirtschaftskammer Österreich, des Österreichischen Bauernbundes
und des Österreichischen Raiffeisenverbandes zusammensetzt. Der Preis
ist mit Euro 2.000,- dotiert.

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