GPA-djp-Dürtscher an Kraft-Kinz: "Arbeitgeberinterne Querelen nicht auf Kosten der Beschäftigten!"

Sozialpartnerschaft nicht mit Parteipolitik verwechseln Sozialpartnerschaft nicht mit Parteipolitik verwechseln

Wien (OTS) - "Wir mischen uns nur in Ausnahmefällen in Arbeitgeberkonflikte ein, aber die zweite Obmannstellvertreterin der Fachgruppe Werbung in Wien wäre besser beraten, ihren Frust darüber, dass sie sich offenbar in ihren eigenen Reihen nicht durchsetzen kann, nicht zu Lasten der Sozialpartnerschaft auszutragen. Bitte auch keine arbeitgeber-internen Querelen zu Lasten der Beschäftigten!", kommentiert Karl Dürtscher, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) aktuelle Wortspenden von Birgit Kraft-Kinz.

Besonders ihr Vorwurf, dass der Kollektivvertrag 40 Jahre alt und vergleichbar mit einem alten Auto wäre, ist skurril. Der Kollektivvertrag enthält moderne Elemente wie die Anrechnung von Elternkarenzzeiten. Welche Idee sich hinter der Idee verberge, gemeinsamen Errungenschaften wie diese schlecht zu reden, erschließe sich nicht. "Arbeitgeber und ArbeitnehmerInnen haben sich darauf geeinigt, aktuellen Entwicklungen in der Branche Rechnung zu tragen und den Kollektivvertrag gemeinsam weiter zu entwickeln ", so Dürtscher.

Auch der Vorwurf des rot-grünen Alleingangs der Arbeitgeber bedeute, dass Kraft-Kinz offenbar nicht verstanden habe, worum es bei Kollektivvertragsverhandlungen gehe, so Dürtscher weiter: "Sozialpartner bemühen sich, unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit, Lösungen zustande zu bringen, die für Arbeitgeber und ArbeitnehmerInnen passen. Mit Parteipolitik hat das nichts zu tun." ++++

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