• 21.03.2017, 09:00:01
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Mitterlehner/Mahrer: Startschuss für elf neue Research Studios

Forschungsergebnisse rasch und erfolgreich auf den Markt bringen - Zehn Millionen Euro an Förderungen bewilligt

Utl.: Forschungsergebnisse rasch und erfolgreich auf den Markt
bringen - Zehn Millionen Euro an Förderungen bewilligt =

Wien (OTS/Wien) - Das Erfolgsmodell der „Research Studios Austria“
geht in die nächste Runde. Mit insgesamt zehn Millionen Euro an
Förderungen ermöglicht das Wissenschafts-, Forschungs- und
Wirtschaftsministerium den Start von elf neuen Forschungseinheiten.
„Research Studios sind kleine, flexible Forschungseinheiten, die
Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung erfolgreich in marktnahe
Produkte und Dienstleistungen umsetzen“, sagt Wirtschafts- und
Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. „Wir unterstützen damit
den Weg von innovativen Prototypen in Richtung Marktreife.“ Bisher
wurden aus dem Programm, das seit 2008 läuft, insgesamt 54 Research
Studios gefördert, 14 davon laufen noch. Jetzt kommen elf neue hinzu.

Die Research Studios (RSA) sind Forschungseinheiten, die an
bestehenden Hochschul- oder Forschungsinstituten angedockt sind.
„Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sollen durch
Anwendungsforschung ‚fit‘ für den Markt und in weiterer Folge für die
Wirtschaft verwendbar gemacht werden“, erläutert Staatssekretär
Harald Mahrer. „Die Studios werden dabei von externen Experten im
Technologietransfer, bei Management und Marketing intensiv betreut
und begleitet.“

Drei der jetzt bewilligten Studios sind im Bereich IKT und Industrie
4.0 angesiedelt, drei im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien
und fünf im Bereich Biotechnologie. In der Praxis hat sich das Modell
der Research Studios bewährt und läuft erfolgreich: So sind bereits
eine Reihe von Start-up-Unternehmen aus früheren Research Studios
hervorgegangen, wie Texible („intelligente“ Textilien, Prof.
Bechtold, Uni Innsbruck), enGenes Biotech (Technologien zur
Produktion von rekombinanten Proteinen, Dr. Striedner, BOKU Wien)
oder DxC Technology (Umwandlung von CO2 in Rohstoffe für die
Industrie, Prof. Lazarova, AIT).

Das Programm Research Studios Austria wird von der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt. FFG-Geschäftsführer
Henrietta Egerth und Klaus Pseiner erläutern die Rahmenbedingungen:
„Die Laufzeit eines RSA-Studios beträgt 4 Jahre, die maximale
Förderhöhe 1,3 Millionen Euro. Gefördert werden maximal 70 Prozent
der veranschlagten Kosten, die Restfinanzierung muss vom Einreicher
sichergestellt werden.“ Nach zwei Jahren Projektlaufzeit wird auf
Basis einer Zwischenevaluierung über die Fortführung des Studios
entschieden.

Alle neu bewilligten Projekte finden Sie aufgelistet unter
www.ffg.at/rsa-call5

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