- 16.03.2017, 10:17:52
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PVÖ-Konsumentenschützer Glatz: Pensionisten von Teuerung am härtesten getroffen
Schluss mit dem Österreich-Aufschlag in Supermärkten, her mit einem neuen Mietrecht, Aussetzen der automatischen Mietindexanpassung
Utl.: Schluss mit dem Österreich-Aufschlag in Supermärkten, her mit
einem neuen Mietrecht, Aussetzen der automatischen
Mietindexanpassung = =
Wien (OTS) - „Schaut man sich die Zahlen zur Teuerung im vergangenen
Februar genau an, sieht man wieder einmal, dass es die Pensionisten
am härtesten trifft“, sagt der Konsumentenschutz-Experte des
Pensionistenverbandes Österreichs, Dr. Harald Glatz.„Während die
durchschnittliche Teuerung 2,2 Prozent beträgt, sind die Kosten für
die lebensnotwendigen Grundlagen – Lebensmittel und Wohnen – wieder
einmal überdurchschnittlich stark gestiegen“, führt Glatz an.
Die Fakten: Wohnungsmieten wurden um 4,1 Prozent teurer,
Nahrungsmittel um 2,4 Prozent, der tägliche Einkauf um 3,2 Prozent,
der wöchentliche um 4,4 Prozent. „Da geht es nicht um Luxusgüter“,
betont Glatz, „da geht es um das alltägliche Leben.“
Deshalb fordert der PVÖ-Konsumentenschützer: „Weg mit dem
Österreich-Aufschlag in den Supermärkten. Niemand kann erklären,
warum Lebensmittel und andere Waren des täglichen Gebrauchs bei uns
teurer sein müssen als im vergleichbaren EU-Ausland!“
Um die Kostenexplosion bei den Mieten einzudämmen fordert der
Pensionistenverband:
* Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im
Koalitionsabkommen paktiert
* Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten
* Keine Maklergebühren für Mieter - künftig soll in Österreich (wie
auch in Deutschland) gelten: Wer den Makler beauftragt, muss ihn auch
bezahlen
* Klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung der
Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem
Betriebskostenkatalog).
„Zum Thema Mieten begrüße ich als Sofortmaßnahme den Vorschlag von
Kanzleramtsminister Drozda, dass heuer die automatische
Mietindexanpassung ausgesetzt wird. Das lindert die Not der sozial
Schwächsten – darunter sehr viele Pensionistinnen und Pensionisten -
spürbar“ schloss Glatz. (Schluss)
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