- 16.03.2017, 09:32:38
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Boehringer Ingelheim für innovatives Mobilitätskonzept prämiert
Boehringer Ingelheim RCV investiert für seinen Standortausbau in ein umfassendes Mobilitätskonzept und wurde nun für sein nachhaltiges Engagement mit dem Umweltpreis 2017 ausgezeichnet.
Utl.: Boehringer Ingelheim RCV investiert für seinen Standortausbau
in ein umfassendes Mobilitätskonzept und wurde nun für sein
nachhaltiges Engagement mit dem Umweltpreis 2017
ausgezeichnet. =
Wien (OTS) - Jedes Jahr verleiht die Stadt Wien im Rahmen von
OekoBusiness Wien den Umweltpreis an besonders nachhaltige Wiener
Unternehmen. Zum siebten Mal in Folge wurde Boehringer Ingelheim nun
Anfang März für seine gesamten Umwelt- und Energieeffizienzprogramme
mit dem Ökoprofit ausgezeichnet und sicherte sich gleichzeitig den
Umweltpreis 2017 für sein innovatives Mobilitätskonzept.
In den kommenden Jahren wird Boehringer Ingelheim über eine halbe
Milliarde Euro in den Bau einer biopharmazeutischen Produktionsanlage
und der dazugehörigen Betriebsgebäude in Wien-Meidling investieren.
Dabei entstehen mehr als 400 neue Arbeitsplätze. Ein umfassendes
Paket an Mobilitätsmaßnahmen spart hier Ressourcen und schafft mehr
Bewusstsein für Umweltschutz.
Eine gesündere Umwelt und Umstieg vom Auto
Die Umsetzung des Konzepts umfasst zahlreiche Maßnahmen, die die
Umwelt schonen und gleichzeitig einen Umstieg vom Auto auf den
öffentlichen Verkehr und die aktive Mobilität (Fahrrad, Gehen)
fördern sollen. Schwerpunkte werden auf die fünf Bereiche Radverkehr,
Shuttleservice, öffentliche Verkehrsmittel, Park + Ride sowie
Bewusstseinsbildung gelegt.
Einsparungen durch Mobilitätsmaßnahmen
Zurzeit beschäftigt das Boehringer Ingelheim RCV rund 2.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einschließlich überlassener
Arbeitskräfte. Laut einer internen Umfrage vom Mai 2016 gelangten
bisher 53 % der Beschäftigten des Unternehmens mit dem Auto, 36 % mit
öffentlichen Verkehrsmitteln und 11 % zu Fuß oder mit dem Rad zu
ihrer Arbeitsstelle. Bei Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage
im Jahr 2021 werden mehr als 2.500 Personen am Standort Wien-Meidling
tätig sein. Bis dahin will Boehringer Ingelheim den Anteil seiner
öffentlich fahrenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter knapp
verdoppeln, während jener der Autofahrerinnen und Autofahrer um mehr
als die Hälfte reduziert werden soll. Insgesamt ergibt sich dadurch
eine Einsparung von 1,8 Tonnen Stickoxiden, 51 kg Partikel, 2.759 MWh
und 689 Tonnen CO2. Diese Menge CO2 entspricht dem Volumen, das pro
Jahr von rund 530.000 m2 Wald gebunden werden kann.
Mit dem Express-Shuttle ins Büro
Aufgrund des geplanten Zubaus fallen mehrere hundert Parkplätze am
Firmengelände weg. Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den
Umstieg vom Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern, bietet
Boehringer Ingelheim ein Express-Shuttle sowie einen eigenen
öffentlichen Stiegenabgang vom Bahnhof Hetzendorf zur Ostseite der
Altmannsdorfer Straße, der gemeinsam mit den ÖBB errichtet wird. All
denjenigen, deren Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln länger
als 60 Minuten dauert, stellt das Unternehmen Park-and-Ride-
Parkplätze zur Verfügung.
Umsatteln lautet die Devise
Egal ob Fahrrad oder E-Bike, Boehringer Ingelheim schafft die besten
Voraussetzungen für alle Fans dieser sportlichen Fortbewegungsart –
angefangen bei zusätzlichen 200 Radständern, mehreren
E-Bike-Ladestationen über Radschleusen am Werksgelände bis hin zu
zusätzlichen Duschen, Spinden und Umkleidemöglichkeiten am Standort.
Viermal jährlich kommt Boehringer Ingelheim sogar für ein
Fahrrad-Reparaturservice auf, das vom Unternehmen organisiert und
direkt am Standort durchgeführt wird.
Werbetrommel für den Radverkehr
Neben den zahlreichen Infrastruktur- und Servicemaßnahmen setzt
Boehringer Ingelheim zudem auf mehr Bewusstseinsbildung. Insbesondere
im Bereich des Radverkehrs wird unter anderem mit einem Mobilitätstag
und der Unterstützung der Aktion „Wien radelt zur Arbeit“ auf diese
Vorteile aufmerksam gemacht. Zudem versucht das Unternehmen auf
seiner Intranet-Plattform „mo-BI-lity“, die Bildung von
Fahrgemeinschaften zu fördern.
Fotos finden Sie unter
http://www.christianhoudek.com/pixtacy/index.php?_&-pg=47493&-tk=59cc
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Über das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna
Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die
Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen
Medikamenten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in
Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und
Osteuropa, Zentralasien, der Schweiz und Israel. Darüber hinaus wird
von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert.
Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für
biopharmazeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im Konzern.
Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim
und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie
Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den
forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.
Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2015
Gesamterlöse in Höhe von EUR 760,2 Mio. und beschäftigte in der
Region Mittel- und Osteuropa 3403 Mitarbeiter, davon 1501 in
Österreich.
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