Elektro- und Elektronikindustrie schließt Kollektivvertragsverhandlungen erfolgreich ab

Wien (OTS) - Die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie haben sich am 15. März 2017 nach zwei Verhandlungsrunden auf einen KV-Abschluss geeinigt: Die Erhöhung der Ist-Löhne und -Gehälter beläuft sich auf plus 1,6 Prozent, die Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter für Arbeiter und Angestellte auf 1,7 Prozent, teilen der FEEI Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, die Gewerkschaft PRO-GE und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) in einer gemeinsamen Presseaussendung mit.

„Das Ergebnis zeigt den Willen der Verhandlungspartner, einen verantwortungsvollen Abschluss zu erzielen, der die Leistungen der Mitarbeiter anerkennt. Trotz intensiver Verhandlungen stand für beide Seiten stets das Erreichen einer vertretbaren Lösung im Fokus“, so Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI, Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender PRO-GE, und Karl Dürtscher, stv. Bundesgeschäftsführer GPA-djp. Durch erweiterte Karenzanrechnungen wurden auch deutliche Verbesserungen für die Frauen in der Branche vereinbart. 

Die Kollektivverträge der Elektro- und Elektronikindustrie enthalten weiterhin flexible, zeitgemäße Elemente in der Lohn- und Gehaltsgestaltung: Neben der bewährten Verteilungs- und Einmalzahlungsoption kann die Ist-Erhöhung auch in Freizeit umgewandelt werden.


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