Jank: Chronisch kranke Kinder in Schule bestmöglich unterstützen

Bürgerinitiative im Unterausschuss – Thema soll in Bildungsreform einfließen

Wien (OTS) - In Österreich leben über 190.000 Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Asthma, Epilepsie oder Allergien. Alle Kinder haben das Recht auf bestmögliche Entwicklung. Unser Ziel ist es, dass diese Kinder ohne Einschränkung die Schule besuchen und an allen schulischen Aktivitäten, wie zum Beispiel Schulskikursen, teilnehmen können. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich der Sitzung des Unterausschusses Bildung, der dazu eine Bürgerinitiative anhörte.

Derzeit bieten Lehrer/innen privat und freiwillig Unterstützung. Darüber hinaus gibt es – zumindest an Bundesschulen – eine persönliche Schul-Assistenz für betreuungsbedürftige Kinder, ähnlich der Arbeitsassistenz. Dadurch entstehen viele Probleme erst gar nicht. Trotzdem ist es unverzichtbar, "dass für Pflegetätigkeiten auch das erforderliche Support-Personal zur Verfügung steht", so Jank.

Die ÖVP-Bildungssprecherin begrüßt, dass im Rahmen der Bildungsreform Rechtssicherheit für jene Lehrpersonen geschaffen wird, die Kindern bei der Ausübung ihres Berufes jene Unterstützungsleistungen gewähren, die üblicherweise ärztliche Tätigkeiten darstellen, und die Amtshaftung zur Anwendung kommen würde. An den Pädagogischen Hochschulen sollte es zudem ausreichend Fortbildungsangebote von Schulärzten für Lehrer/innen geben.

Jank verwies auf zahlreiche Fälle, bei denen der Schulbesuch von chronisch kranken Kindern reibungslos funktioniere: "Wichtig dabei ist ein partnerschaftliches Agieren zwischen Schularzt, Hausarzt, Lehrer/innen und Eltern, denn die Ärzte und Eltern können die Erkrankung für ihr Kind am besten abschätzen."
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