• 15.03.2017, 09:43:33
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  • OTS0033

Hunger-Nothilfe für Afrika: Caritas entsendet österreichische HelferInnen in die am schwersten getroffenen Gebiete

Millionen Menschen in Kenia, im Südsudan und der Sahelzone sind vom Hungertod bedroht. HelferInnen leisten Überlebenshilfe und sind als InterviewpartnerInnen vor Ort.

Utl.: Millionen Menschen in Kenia, im Südsudan und der Sahelzone
sind vom Hungertod bedroht. HelferInnen leisten
Überlebenshilfe und sind als InterviewpartnerInnen vor Ort. =

Wien (OTS) - Nach einer außergewöhnlichen Dürreperiode sind Millionen
Menschen in Ostafrika und der Sahelzone von Hunger bedroht. Die
Vereinten Nationen warnen vor der schlimmsten humanitären Katastrophe
seit 1945. Angesichts der dramatischen Lage hat auch die Caritas hat
ihre Hunger-Nothilfe intensiviert.

Caritas-HelferInnen als Interviewpartner vor Ort. Fotos zum gratis
Download:
http://bit.ly/2nj2EFo

Nordkenia, Marsabit
Caritas-HelferInnen Miriam Ebner und Raphael Thurn-Valsassina sind
von 16. bis 31. März in Kenia im Einsatz und stehen als
InterviewpartnerInnen zur Verfügung. Die HelferInnen werden den
besonders betroffenen Norden des Landes (Region um Marsabit) besuchen
und die Hilfe der lokalen Partner unterstützen.

Aufgrund der extrem schwachen Niederschläge während der vergangenen
zwei Regenzeiten kommt es im Norden Kenias zu einer starken Dürre.
Vor allem ältere Menschen und Kinder sind vom Hunger betroffen.
Befürchtet wird von UN Seite ein Anstieg vom Hunger betroffenen
Menschen auf bis zu 4 Millionen bis April dieses Jahres. Als erste
Maßnahme hat die Caritas Österreich 100.000 Euro bereitgestellt.
Damit werden mindestens 5.200 Menschen zwei Monate lang mit
Nahrungsmittel unterstützt.

Südsudan, Juba und Diözese Tamburo-Yambio
Matthias Fettback ist ab sofort, Helene Unterguggenberger von 4. bis
12. April für einen Lokalaugenschein im Südsudan. Beide stehen für
Interviews zur Verfügung.
Im jüngsten Staat der Welt kämpfen die Menschen seit mittlerweile
drei Jahren ums Überleben: Zehntausende Menschen wurden bisher im
Bürgerkrieg getötet, zwei Millionen sind geflohen. In
Ernährungszentren erhalten Kleinkinder nahrhafte Mahlzeiten aus
Linsen, Reis, Bohnen und Gemüse, um der Mangelernährung
entgegenzuwirken.

Caritas HelferInnen im Portrait
Miriam Ebner
1985 in der Gemeinde Pichling bei Linz geboren und aufgewachsen.
Studium Internationale Entwicklung in Wien, Berlin und Kampala.
Bisherige Auslandsaufenthalte in Rumänien, Moldawien, Bulgarien und
Bangladesch. Für die Caritas war sie als Katastrophenhelferin in
Griechenland (Flüchtlingshilfe) und Haiti (Hurrikan Matthew) im
Einsatz.

Raphael Thurn-Valsassina
1980 in Zwettl geboren; stammt aus der Gemeinde
Rastenfeld/Niederösterreich; Studium in Heidelberg und Marburg.
Bisherige Einsätze in der Humanitären Hilfe: Welthungerhilfe Ruanda
und Sierra Leone (2013-2016; Erfahrungen als Projektleiter in
Wasser-, Abfall- und Recyclingwirtschaft & Nothilfe während der
Ebola-Krise).

Helene Unterguggenberger
1969 in Kärnten geboren. Seit 20 Jahren für die Auslandshilfe der
Caritas tätig mit zahlreichen Vor-Ort-Einsätzen. Seit kurzem ist sie
für die Caritas finanzierten Programme im Südsudan zuständig und
koordiniert zudem den Caritas-Schwerpunktbereich „Zukunft ohne
Hunger“. Seit 2016 Vorstandsvorsitzende der AG Globale Verantwortung,
Dachverband für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe der
österreichischen Hilfsorganisationen.

Jetzt helfen!
Caritas Spendenkonto:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004
BIC: BAWAATWW
Kennwort: Hunger-Nothilfe
Oder online spenden unter www.caritas.at/hunger-nothilfe

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