Wirtschaftsbund-Haubner: „Gewerkschafter Hebenstreit ist auf dem Holzweg“

Wirtschaftsbund für „Beraten statt strafen“ - Hebenstreit-Forderung nach härteren Strafen für Arbeitgeber „falscher Weg und kontraproduktiv“

Wien (OTS) - „Auf dem Holzweg befindet sich vida-Gewerkschaftschef Roman Hebenstreit mit seiner Forderung nach härteren Strafen für Arbeitgeber: Das ist der falsche Weg und kontraproduktiv“, so Peter Haubner, Generalsekretär des österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB). Vielmehr solle das Prinzip ‚Beraten statt strafen‘ bei den derzeit diskutierten Entbürokratisierungs- und Deregulierungsmaßnahmen in den Vordergrund gestellt werden.

Dass Gewerkschafter Hebenstreit einen Facebook-Kommentar von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in Sachen Arbeitsinspektoren kritisiert, zeige, dass Hebenstreit nur sieht, was er sehen will: „Denn es gibt genug konkrete Beispiele dafür, dass Arbeitsinspektoren überschießend agieren“, erinnert Haubner: „Sogar Bundeskanzler Kern hat in seiner Rede in Wels auf Übertreibungen des Arbeitsinspektorats Bezug genommen.“

Sinnvoller wäre es, so Haubner, dass Arbeitsinspektoren bei unabsichtlichen geringfügigen Verstößen von Unternehmen lediglich auf das Problem hinweisen und nicht sofort strafen müssen.

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