Nationalratspräsidentin Doris Bures reist zur Konferenz "60 Jahre Römer Verträge" und zu bilateralen Gesprächen nach Rom

Bures: Europäische Einigung erforderte immer harte Arbeit - aber Interessensausgleich zwischen europäischen Staaten ist unabdingbar

Wien (PK) - Nationalratspräsidentin Doris Bures reist morgen, Mittwoch, für einen mehrtägigen Arbeitsbesuch nach Rom, wo sie bilaterale Gespräche führt und an der Außerordentlichen EU-ParlamentspräsidentInnen-Konferenz anlässlich "60 Jahre Römer Verträge" teilnimmt.

Die Nationalratspräsidentin stattet am Mittwoch ihrer Amtskollegin Laura Boldrini, Präsidentin der italienischen Abgeordnetenkammer, die im Dezember 2015 zu Gast in Wien war, einen Gegenbesuch ab. Nach dem Austausch mit Boldrini trifft Bures am Nachmittag den italienischen Senatspräsidenten Pietro Grasso zu einem Arbeitsgespräch. Überdies trifft die Nationalratspräsidentin am Mittwochabend mit Südtiroler Senatoren und Abgeordneten zusammen. Thema bei den Gesprächen werden unter anderem Fragen zur Zukunft der EU, zur sozialen Sicherheit in Europa und zu Migrations- und Flüchtlingsbewegungen sein.

Am Freitag hält die Nationalratspräsidentin eine Rede bei der Außerordentlichen Konferenz der EU-ParlamentspräsidentInnen anlässlich des 60. Jahrestages der Römer Verträge. Im Zentrum der Konferenz stehen die historischen Dimension der EU-Gründungsverträge und Reformvorschläge, die die Einhaltung der Friedens- und Wohlstandsversprechen der Union sichern sollen.

"Die europäische Einigung erforderte immer harte Arbeit, immense Überzeugungskraft und die kritische Auseinandersetzung mit den historischen und politischen Gegebenheiten der jeweiligen Zeit. Die Geschichte zeigt aber klar, der Interessensausgleich zwischen den europäischen Staaten ist unabdingbar", so Nationalratspräsidentin Bures.

Die Römer Verträge wurden am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet und traten am 1. Januar 1958 in Kraft; sie umfassten den EWG-Vertrag (Errichtung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft), den EURATOM-Vertrag (Errichtung der Europäischen Atomgemeinschaft) und das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften. Die Römer Verträge gelten seither als "Geburtsdokumente" der Europäischen Union. (Schluss) wz

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