Obernosterer: Wettbewerb im Tourismus durch deutsch-österreichische parlamentarische Zusammenarbeit stärken

ITB Berlin: Erstes Info-Treffen zwischen Tourismussprechern des deutschen und des österreichischen parlamentarischen Tourismusausschusses

Wien (OTS) - Auf Einladung von ÖVP-Tourismussprecher Abg. Gabriel Obernosterer fand heute, Donnerstag, im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin der erste Informationsaustausch zwischen den Tourismussprechern des deutschen und des österreichischen parlamentarischen Tourismusausschusses statt. „Wir haben diese Gesprächsrunde ins Leben gerufen, weil zum einen Deutschland unser Hauptmarkt ist und weil wir zum anderen von einer Zusammenarbeit nur profitieren können“, sagt Obernosterer.

So sei man heute übereingekommen, das Thema Entflechtung der Ferienordnung anzugehen und in einer nächsten Runde im Detail zu bearbeiten. „Unsere Touristiker können ein Lied davon singen, wie eine Ferienordnung die Nächtigungszahlen und damit den betrieblichen Erfolg beeinflussen kann. Wenn Ferien großer deutscher Bundesländer zusammenfallen, haben wir zu wenige Betten, dafür gehen die Gäste zu einem anderen Zeitpunkt ab“, erinnert Obernosterer.

Reisen per Zug und trotzdem das eigene Auto mitzuhaben, gewinnt wieder an Bedeutung. „Die Anreise sollte bequem sein, vor Ort will der Gast aber mobil sein und Land und Leute erkunden. Deshalb werden wir das Thema Autoreisezüge vertiefen“, berichtet Obernosterer. Zumal Deutschland dieses Segment massiv zurück genommen habe.

Ein wesentlicher Punkt im ersten Austausch der Tourismussprecher auf der ITB war die EU-Ebene. „Wir wollen in Zukunft verstärkt und vor allem gemeinsam vorgehen, wenn durch die EU neue Verordnungen kommen, die für den Tourismus neue Belastungen oder mehr Bürokratie versprechen. Hier ist die Grenze des Erträglichen und Wirtschaftlichen erreicht“, so Obernosterer.

Das nächste Treffen, bei dem die heute angesprochenen Inhalte konkretisiert werden, werde noch vor dem Sommer stattfinden. Ob dies wieder in Berlin oder auf österreichischem Boden erfolgen wird, ist noch offen.
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