- 06.03.2017, 10:04:52
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Blecha: Wertschöpfungsabgabe „alternativlos“
Muss auf die politische Tagesordnung – denn Roboter zahlen keine Beiträge
Utl.: Utl.: Muss auf die politische Tagesordnung – denn Roboter
zahlen keine Beiträge =
Wien (OTS) - Der Vorstoß von ÖGB-Präsident Foglar für eine
verbreiterte Steuerbemessungsgrundlage wird von
Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha „mit aller Kraft“
unterstützt: „Dem tiefgreifenden Wandel in Produktion und Arbeitswelt
durch die Digitalisierung muss eine Umstellung der Finanzierung der
sozialen Schutzsysteme wie Gesundheitsversorgung, Pensionen,
Arbeitslosenversicherung etc. folgen. Denn Roboter in menschenleeren
Fabrikshallen zahlen keine Beiträge!“, so Blecha heute in einer
Reaktion auf Foglars Ö1-Interview.
Blecha: „Eine Wertschöpfungsabgabe ist alternativlos. Denn heute
bestehen 62 Prozent unseres Steueraufkommens aus den Lohn- und
Gehaltssummen bzw. Pensionen. Da gibt es Umschichtungsbedarf. Die
moderne Wertschöpfungsabgabe, wie sie der Pensionistenverband
Österreichs fordert, ist eine Umverteilung, keine neue Steuer.
Unternehmen mit vielen MitarbeiterInnen würden deutlich entlastet,
Betriebe, die durch Digitalisierung, Automatisierung und
Finanztransaktionen immer höhere Gewinne erzielen, müssten endlich
auch einen entsprechenden Beitrag zur Sicherung des Sozialstaates,
für die Familien, für Bildung, für Wohnen und Infrastruktur leisten“,
so der PVÖ-Präsident.
Blecha abschließend: „Das Thema muss jetzt auf die politische
Tagesordnung!“
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