- 24.02.2017, 10:19:01
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Mitterlehner und Leichtfried: 11,7 Millionen Euro für moderne Laborausstattung
Acht Projekte bewilligt – Neuer Investitionsschub für Spitzenforschung und Forschungsstandort
Utl.: Acht Projekte bewilligt – Neuer Investitionsschub für
Spitzenforschung und Forschungsstandort =
Wien (OTS) - In der ersten Ausschreibung im neuen Programm
„Forschungsinfrastruktur“ haben Infrastrukturministerium und
Wissenschaftsministerium insgesamt 11,7 Millionen Euro für acht
Projekte bewilligt. Mit den neuen Geräten - darunter sind
Röntgenfarbkamera-Mikroskope, 3D-Drucker oder
Kernresonanz-Spektrometer - sollen in der Medizin, bei
Produktionstechnologien und Materialwissenschaften wichtige Impulse
gesetzt werden.
„Ein erfolgreicher Forschungsstandort braucht eine moderne und
innovative Infrastruktur auf Höhe der Zeit. Mit der Bewilligung von
acht neuen Anlagen geben wir der heimischen Spitzenforschung einen
wichtigen Investitionsschub und unterstützen die Profilbildung von
Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Wir wollen die Entwicklung
von Innovationen auf allen Ebenen erleichtern und damit Arbeitsplätze
in Österreich sichern“, sagt Vizekanzler und Wissenschaftsminister
Reinhold Mitterlehner.
Infrastrukturminister Jörg Leichtfried sagt: „Wer Spitzenforschung
betreibt, braucht moderne Labors mit den neuesten Instrumenten und
Messgeräten. Mit unserer Förderung setzen wir wichtige Impulse etwa
in der Krebsforschung, der Metallproduktion und bei
Umwelttechnologien.“ In den Jahren 2018 bis 2021 wird das
Infrastrukturministerium 80 Millionen Euro zusätzlich in
Forschungsinfrastruktur investieren. „Die hohe Zahl der Bewerbungen
zeigt, dass es einen großen Bedarf an moderner Laborausstattung gibt.
Darum stocken wir die Forschungsförderung weiter auf,“ so
Leichtfried.
„Mit der Infrastrukturförderung werden nicht nur die Anschaffung und
der Aufbau von hochwertiger Infrastruktur für Grundlagen- und
anwendungsorientierte Forschung, sondern auch eine Startphase
finanziert“, erläutern die Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus
Pseiner von der Forschungsförderungsgesellschaft, die die
Ausschreibung im Auftrag von Infrastrukturministerium und
Wissenschaftsministerium abwickelt. „Bisher konnte im Rahmen von
FFG-Projekten nur die anteilige Nutzung gefördert werden.“
Sieben der acht jetzt bewilligten Projekte sehen eine
wissenschaftliche, eines eine wirtschaftliche Nutzung vor. An den
acht bewilligten Projekten sind ein Unternehmen, zwölf Universitäten
bzw. Universitätsinstitute und sechs außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen in Wien, Tirol, Niederösterreich, in der
Steiermark und Oberösterreich sowie ein Forschungszentrum aus
Deutschland beteiligt. Die Untergrenze einer Förderung liegt bei
500.000 Euro, die Obergrenze bei zwei Millionen Euro. Die
Forschungsinfrastruktur muss einer wirtschaftlichen oder einer
nicht-wirtschaftlichen Nutzung zugeordnet werden. Abhängig davon
liegt die Förderquote jeweils bei bis zu 50 oder bis zu 85 Prozent.
Die Laufzeit der Projekte beträgt bis zu fünf Jahre.
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