Gratis-Hepatitis-Impfung: FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: AUVA und Gesundheitsministerium lassen 320.000 Feuerwehrleute im Stich

FPÖ wird Gratis-Impfschutz gegen Hepatitis für Feuerwehrleute beantragen

Wien (OTS) - „Wie weit weg von den Interessen der Österreicher das durch rot-schwarze Funktionäre verwaltete Sozialversicherungssystem und das Gesundheitsministerium sind, beweist eine aktuelle Anfragebeantwortung betreffend Gratis-Impfschutz gegen Hepatitis für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) lässt einfach ausrichten, es bestehe keine Bereitschaft für die Kostenübernahme für derartige Impfungen. Damit richtet man sich ganz eindeutig gegen den Gesundheitsschutz für mehr als 320.000 Feuerwehrleute in diesem Land, die durch ihren freiwilligen Einsatz, aber auch ihre Leistungen als Sozialversicherte und Steuerzahler dieses System erhalten“, sagte heute die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses und FPÖ-Gesundheitssprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

„Geradezu ein Schildbürgerstreich ist aber die Rechtfertigung des Gesundheitsministeriums und der AUVA für die Verweigerung der Bezahlung. Man geht von einem künstlich hochgerechneten Gesamtbetrag von 30 Millionen Euro für den Impfstoff aus sowie Folgekosten von zehn Millionen Euro. Wenn die AUVA hier als Großeinkäufer für eine solche österreichweite Impfaktion auftritt, dann ist aber zu erwarten, dass hier in einem Beschaffungsvorgang insgesamt viel günstiger eingekauft wird und auch die Folgekosten niedriger sind. Hier etwas anderes in den Raum zu stellen, ist ungeheuerlich“, so Belakowitsch-Jenewein weiter.

„Die FPÖ wird jedenfalls in der kommenden Plenarwoche einen Antrag für einen solchen Gratis-Impfschutz für die Freiwilligen Feuerwehren im Nationalrat einbringen. Eine solche Maßnahme dient nämlich nicht nur dem vorbeugenden Gesundheitsschutz, sondern verhindert auch Langzeitfolgen, die wiederum die Sozialversicherungen und das Gesundheitswesen zu bezahlen hätten. Aber es ist auch ein Dankeschön an das Ehrenamt bei der Feuerwehr, das hier mit einer praxistauglichen Maßnahme unterstützt werden soll“, betonte Belakowitsch-Jenewein.

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