- 20.02.2017, 10:46:42
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Gratis-Hepatitis-Impfung: FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: AUVA und Gesundheitsministerium lassen 320.000 Feuerwehrleute im Stich
FPÖ wird Gratis-Impfschutz gegen Hepatitis für Feuerwehrleute beantragen
Utl.: FPÖ wird Gratis-Impfschutz gegen Hepatitis für Feuerwehrleute
beantragen =
Wien (OTS) - „Wie weit weg von den Interessen der Österreicher das
durch rot-schwarze Funktionäre verwaltete Sozialversicherungssystem
und das Gesundheitsministerium sind, beweist eine aktuelle
Anfragebeantwortung betreffend Gratis-Impfschutz gegen Hepatitis für
Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Die Allgemeine
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) lässt einfach ausrichten, es
bestehe keine Bereitschaft für die Kostenübernahme für derartige
Impfungen. Damit richtet man sich ganz eindeutig gegen den
Gesundheitsschutz für mehr als 320.000 Feuerwehrleute in diesem Land,
die durch ihren freiwilligen Einsatz, aber auch ihre Leistungen als
Sozialversicherte und Steuerzahler dieses System erhalten“, sagte
heute die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses und
FPÖ-Gesundheitssprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.
„Geradezu ein Schildbürgerstreich ist aber die Rechtfertigung des
Gesundheitsministeriums und der AUVA für die Verweigerung der
Bezahlung. Man geht von einem künstlich hochgerechneten Gesamtbetrag
von 30 Millionen Euro für den Impfstoff aus sowie Folgekosten von
zehn Millionen Euro. Wenn die AUVA hier als Großeinkäufer für eine
solche österreichweite Impfaktion auftritt, dann ist aber zu
erwarten, dass hier in einem Beschaffungsvorgang insgesamt viel
günstiger eingekauft wird und auch die Folgekosten niedriger sind.
Hier etwas anderes in den Raum zu stellen, ist ungeheuerlich“, so
Belakowitsch-Jenewein weiter.
„Die FPÖ wird jedenfalls in der kommenden Plenarwoche einen Antrag
für einen solchen Gratis-Impfschutz für die Freiwilligen Feuerwehren
im Nationalrat einbringen. Eine solche Maßnahme dient nämlich nicht
nur dem vorbeugenden Gesundheitsschutz, sondern verhindert auch
Langzeitfolgen, die wiederum die Sozialversicherungen und das
Gesundheitswesen zu bezahlen hätten. Aber es ist auch ein Dankeschön
an das Ehrenamt bei der Feuerwehr, das hier mit einer
praxistauglichen Maßnahme unterstützt werden soll“, betonte
Belakowitsch-Jenewein.
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