• 16.02.2017, 13:51:47
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  • OTS0149

Zinggl zu Essl-Sammlung: Leihgabe an Albertina ist "lose/lose-Deal"

Wien (OTS) - ,Eines der besten Geschäfte!', meinte Kulturminister
Thomas Drozda zur Übernahme der restlichen Sammlung Essl als Leihgabe
durch die Albertina. „Eines der besten Geschäfte“, bestätigt
Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen, „aber für wen?" Die vom
Geschäftsmann Karlheinz Essl gesammelte Kunst wurde vom Geschäftsmann
Hans Peter Haselsteiner anteilig erworben, danach wurden die
wichtigsten Werke veräußert und nun wird der Rest von der Albertina –
also einem Bundesmuseum - verwaltet, restauriert, verwahrt,
versichert, wissenschaftlich eingeordnet und präsentiert.

Zinggl: "Gegen eine kostengünstige Übernahme der Sammlung durch die
richtigen, im Museumsgesetz dafür ausgewiesenen Einrichtungen,
nämlich durch das Museum Moderner Kunst oder das 21er Haus wäre
nichts einzuwenden gewesen. Indes wird die Sammlung aber nur
geliehen. Und zwar von der Albertina, deren Zweck und Aufgabe die
Sammlung und Präsentation von Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie
wäre (§13 der Museumsordnung)."

Zinggl rechnet vor: „Bis zum Jahr 2044 zahlt die Republik dafür 30
Millionen Euro. Das ist weniger als die Sanierung des Künstlerhauses
die Öffentliche Hand gekostet hätte. Jetzt gehört dieses Haus Herrn
Haselsteiner und mit dem Deal werden einige Werke der Sammlung an
Wert gewinnen. Danach gehen sie zurück an die Familien Haselsteiner
und Essl. Der Vorteil für die Bevölkerung besteht darin, dass sie
gegen Eintritt 25 Jahre lang einige Arbeiten betrachten wird können.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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