Klimaneutrale Stahlproduktion benötigt Hälfte heutiger Stromproduktion!

Kleinwasserkraft wird ihren Beitrag leisten – wenn man sie lässt

Wien (OTS) - Einen klaren Handlungsauftrag an die Politik sieht Kleinwasserkraft Österreich Präsident Christoph Wagner in der von VOEST Chef Wolfgang Eder im Ö1 Mittagsjournal getätigten Aussage zum künftigen Ökostrombedarf des österreichischen Stahlproduzenten. „Wenn die VOEST 35 TWh Strom pro Jahr für den „Grünen Wasserstoff“ benötigt, dann setzt dies einen enormen Ausbau der Kleinwasserkraft und anderer erneuerbarer Energieerzeugungsformen voraus. Doch dafür müssen von der Politik dringend die Rahmenbedingungen geschaffen werden!“, so Wagner.

Standort Österreich ohne Erneuerbare gefährdet!

Christoph Wagner hebt zudem hervor, dass Wolfgang Eder die Standortfrage mit einer möglichen Dekarbonisierung koppelt: „Wenn jemand wie Herr Eder öffentlich den Bedarf an riesigen Ökostrommengen feststellt, um den Standort Österreich für das Flaggschiff der österreichischen Industrie zu erhalten, dann werden das hoffentlich auch bald die letzten Blockierer verstehen.“ und verweist dabei auf Kräfte, welche eine rasche Reform des Ökostromgesetzes und eine fortschrittliche Energiepolitik bisher oftmals blockiert und sabotiert haben. „Die Bundesregierung scheint sich davon nun aber gelöst zu haben“, so Wagner mit Blick auf den vorliegenden Begutachtungsentwurf zur kleinen Ökostromgesetz Novelle und dem vorliegenden Zeitplan für eine umfassende Reform des Gesetzes. „In der aktuellen Situation, mit durch konventionelle Erzeugung verursachten Dumpingpreisen, ist kaum mehr ein Betrieb von Kleinwasserkraftwerken möglich. Neuinvestitionen sind ohne Ausgleichsmaßnahmen für diese Marktverwerfungen ohnehin nicht möglich“, ergänzt Paul Ablinger der Geschäftsführer von Kleinwasserkraft Österreich. Er zeigt sich ebenfalls zuversichtlich, dass hier vom Gesetzgeber bald Lösungen beschlossen werden. „Mit der VOEST als Verbündeter und einer handlungswilligen Politik sollte Österreich in diesem Bereich wieder die internationale Vorzeigenation werden können“, ist Präsident Wagner abschließend überzeugt.

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