- 07.02.2017, 17:19:51
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- OTS0151
Klimaneutrale Stahlproduktion benötigt Hälfte heutiger Stromproduktion!
Kleinwasserkraft wird ihren Beitrag leisten – wenn man sie lässt
Utl.: Kleinwasserkraft wird ihren Beitrag leisten – wenn man sie
lässt =
Wien (OTS) - Einen klaren Handlungsauftrag an die Politik sieht
Kleinwasserkraft Österreich Präsident Christoph Wagner in der von
VOEST Chef Wolfgang Eder im Ö1 Mittagsjournal getätigten Aussage zum
künftigen Ökostrombedarf des österreichischen Stahlproduzenten. „Wenn
die VOEST 35 TWh Strom pro Jahr für den „Grünen Wasserstoff“
benötigt, dann setzt dies einen enormen Ausbau der Kleinwasserkraft
und anderer erneuerbarer Energieerzeugungsformen voraus. Doch dafür
müssen von der Politik dringend die Rahmenbedingungen geschaffen
werden!“, so Wagner.
Standort Österreich ohne Erneuerbare gefährdet!
Christoph Wagner hebt zudem hervor, dass Wolfgang Eder die
Standortfrage mit einer möglichen Dekarbonisierung koppelt: „Wenn
jemand wie Herr Eder öffentlich den Bedarf an riesigen Ökostrommengen
feststellt, um den Standort Österreich für das Flaggschiff der
österreichischen Industrie zu erhalten, dann werden das hoffentlich
auch bald die letzten Blockierer verstehen.“ und verweist dabei auf
Kräfte, welche eine rasche Reform des Ökostromgesetzes und eine
fortschrittliche Energiepolitik bisher oftmals blockiert und
sabotiert haben. „Die Bundesregierung scheint sich davon nun aber
gelöst zu haben“, so Wagner mit Blick auf den vorliegenden
Begutachtungsentwurf zur kleinen Ökostromgesetz Novelle und dem
vorliegenden Zeitplan für eine umfassende Reform des Gesetzes. „In
der aktuellen Situation, mit durch konventionelle Erzeugung
verursachten Dumpingpreisen, ist kaum mehr ein Betrieb von
Kleinwasserkraftwerken möglich. Neuinvestitionen sind ohne
Ausgleichsmaßnahmen für diese Marktverwerfungen ohnehin nicht
möglich“, ergänzt Paul Ablinger der Geschäftsführer von
Kleinwasserkraft Österreich. Er zeigt sich ebenfalls zuversichtlich,
dass hier vom Gesetzgeber bald Lösungen beschlossen werden. „Mit der
VOEST als Verbündeter und einer handlungswilligen Politik sollte
Österreich in diesem Bereich wieder die internationale Vorzeigenation
werden können“, ist Präsident Wagner abschließend überzeugt.
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