- 07.02.2017, 14:31:33
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Rädler: Integrationsgesetz stellt richtige Weichen
ÖVP-Integrationssprecher begrüßt Initiative von Minister Kurz für Null-Euro-Jobs und Vollschleierverbot; konsequente Arbeit und Haltung hat sich bezahlt gemacht
Utl.: ÖVP-Integrationssprecher begrüßt Initiative von Minister Kurz
für Null-Euro-Jobs und Vollschleierverbot; konsequente Arbeit
und Haltung hat sich bezahlt gemacht =
Wien (OTS) - „Mit dem Integrationsgesetz hat Minister Kurz wichtige
Eckpunkte und klare Regeln für eine möglichst rasche und reibungslose
Integration von Migrantinnen und Migranten in die österreichische
Gesellschaft vorgegeben“, erklärt der zuständige ÖVP-Sprecher, Abg.
Johann Rädler, zur jüngsten Initiative von Integrationsminister
Sebastian Kurz.
Der nunmehr vorliegende Gesetzesentwurf definiere mit Deutsch- und
Wertekursen ganz klar die Pflicht aller, die nach Österreich kommen,
sich mit Sprache und kulturellen Gepflogenheiten vertraut zu machen.
„Damit wird es den Migranten letztlich erleichtert, hier rasch Fuß zu
fassen und nicht in Parallelgesellschaften hängen zu bleiben“,
erklärt Rädler.
Die ebenfalls vorgesehenen Null-Euro-Jobs böten allen, die sich
integrieren wollen, einen ersten Einstieg in ein geregeltes
Berufsleben, denn, so Rädler wörtlich: „Es ist wichtig, dass Menschen
etwas zu tun haben und nicht nur zu Hause oder im Park sitzen“. Das
sei eine Frage der Selbstachtung und ermögliche es den Betroffenen,
der sie aufnehmenden österreichischen Gesellschaft auch etwas zurück
zu geben. Außerdem könnten die Erfahrungen und Fertigkeiten, die bei
Null-Euro-Jobs gewonnen werden, beim Einstieg in reguläre
Arbeitsstellen dienlich sein.
Der ÖVP-Integrationssprecher begrüßt auch ausdrücklich die im neuen
Integrationsgesetz vorgesehenen Maßnahmen gegen alle Symbole einer
Gegengesellschaft. „Unser demokratischer Rechtsstaat und unsere
kulturellen Gepflogenheiten setzen voraus, dass wir uns von Angesicht
zu Angesicht begegnen.“ Vollverschleierung habe hier keinen Platz.
„Diese intoleranten Traditionen, welche die Würde der Frauen und
Mädchen beeinträchtigen, dürfen hier nicht geduldet werden“, erklärt
Rädler abschließend.
(Schluss)
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