FPÖ-Kickl: Start-up-Initiative von Bundeskanzler Kern für Steinberger-Kern?

"Zufälle gibt‘s, die gibt‘s gar nicht"

Wien (OTS) - „Anfang dieser Woche wurde mit wortreicher Inszenierung durch den Kanzler das Arbeitsprogramm 2017/18 der Bundesregierung der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Punkt in diesem Paket betrifft die Verbesserungen und Erleichterungen für Start-up Unternehmen. Soweit so gut, würde nun nicht ab dem Spätsommer in Wien das größte Start-up-Zentrum Zentraleuropas seine Pforten öffnen und eine der Gründungsmitglieder dieses Projekts nicht Eveline Steinberger-Kern, die Ehefrau von Kanzler Kern sein – diese Kern-Aktion riecht ja förmlich nach möglichem Insiderwissen“. Da stellt sich dann doch die Frage: Ist das eine Start-up Initiative von Kern für Steinberger-Kern?“, so heute der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

„SPÖ-Landeshauptmann Kaiser vermochte sogar in einigen Punkten des Pakets, wie etwa in der Stärkung von Start-ups eine ‚Kärntner Handschrift‘ erkennen. Eines scheint schon zu stimmen, dieser Teil des Arbeitsprogramms trägt auf alle Fälle die Handschrift der Kern-Familie und es wird noch zu klären sein, ob die Initiative im „Plan A“ maßgeschneidert für das Unternehmen der Kanzlergattin ist. Die Optik ist jedenfalls fatal“, sagte Kickl.

„Wenn nun die Ehefrau des Kanzlers, in einem Interview erklärte, „der Start-up-Hub ziele darauf ab, die Kompetenzen der Industrie im Digitalbereich zu stärken und gleichzeitig der Kanzler bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Digitalisierung, die daraus resultierenden Herausforderungen und die Notwendigkeit der Industrie darauf zu reagieren ins Spiel bringt, dann läuten beim gelernten Österreicher jedenfalls alle Glocken und es benötigt eigentlich keiner weiteren Worte mehr. Zufälle gibt‘s, die gibt‘s gar nicht“, so der FPÖ-Generalsekretär.

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