Haubner: Arbeitsprogramm der Regierung bringt Wachstumsimpulse

Wichtige Signale durch Lohnnebenkostensenkung – Erleichterungen bei Entgeltfortzahlung – Erhöhung der Forschungsprämie

Wien (OTS) - „Österreich braucht Lösungen um voran zu kommen, Neuwahlen wären der falsche Ansatz gewesen. Vielmehr gilt es jetzt die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken. Das Arbeitsprogramm der Regierung enthält einige Maßnahmen um den Standort zu sichern, die heimischen Unternehmen zu entlasten und Arbeitsplätze zu schaffen“, begrüßt Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner die Einigung der Bundesregierung zum gemeinsamen Arbeitsprogramm.

Positiv zu bewerten sei für den WB-General vor allem eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten: „Damit schaffen wir spürbare Entlastungen für die Unternehmen. Nach der bereits in Umsetzung befindlichen schrittweisen Senkung der Lohnnebenkosten im Ausmaß von 1 Milliarde Euro, werden die Lohnnebenkosten noch einmal gesenkt. Dazu wird ein Beschäftigungsbonus für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze eingeführt. Mit dieser Maßnahme werden für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz den Unternehmen in den nächsten 3 Jahren 50 Prozent der Lohnnebenkosten erstattet.“ Auch die Lockerung des Kündigungsschutzes für ältere Arbeitnehmer sei eine Erleichterung für die Betriebe: „Dadurch werden ältere Arbeitnehmer leichter einen Job finden“, so Haubner.

Das beschlossene Arbeitsprogramm beinhalte einige weitere Punkte, welche die österreichischen Unternehmen unterstützen und ihnen das Wirtschaften erleichtern solle. „Von der Entgeltfortzahlung NEU profitieren Betriebe mit bis zu 10 Mitarbeitern durch einen Anstieg des  Zuschusses auf 75 Prozent im Fall der Entgeltfortzahlung“, betont der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. Auch die Erhöhung Forschungsprämie auf 14 Prozent sei eine erfreuliche Maßnahme, welche den Forschungsstandort Österreich stärken soll.

Neben den Anreizen für Klein- und Mittelbetriebe, werden mit einer Investitionsförderung auch Betriebe mit einer Mitarbeiteranzahl ab 250 Personen unterstützt. „Um Investitionsanreize zu setzen, soll die Möglichkeit der vorzeitigen Abschreibung für diese Betriebe geschaffen werden. Diese Unternehmen können eine vorzeitige Abschreibung in Höhe von 30 Prozent geltend machen. Das schafft Investitionsanreize für die Unternehmen“, hält Haubner fest.

Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär hofft vor allem auf eine baldige Einigung bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten: „Die Arbeitszeitflexibilisierung ist eine jahrelange Forderung des Wirtschaftsbundes und ganz im Sinne der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Wir brauchen Lösungen im Einvernehmen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, denn nur gemeinsam kann man erfolgreich sein“, betont Haubner abschließend.

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