Wirtschaftsbund Wien lädt Vassilakou zum Baustellen beseitigen und gemeinsamen Problemlösen ein

Partnerschaft mit Wiener Unternehmerinnen und Unternehmern durch Anpacken

Wien (OTS) - „Die Ablenkung der Vizebürgermeisterin ist ein medial gut verpackter Taschenspielertrick“, stellt Christoph Biegelmayer, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes anlässlich des APA Interviews mit Frau Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou klar, die ein angebliches „Krankjammern“ der Situation vonseiten der Wirtschaftskammer bemängelte. „Davon kann keine Rede sein“, entgegnet Biegelmayer, „schließlich sprechen die Zahlen unter den Selbstständigen eine klare Sprache“, so der WB-Direktor, als er der Stadträtin die Zahlen aus der Wirtschaft entgegenhält:

  • Bereits im Jahr 2013 bewerteten zwei Drittel der mehr als 2000 durch den Wirtschaftsbund befragten Unternehmer, das Projekt „Mariahilfer Straße Neu“ als negativ. Fast 70% von ihnen sprachen sich bereits damals für die Öffnung mehrerer Querungen oder eine Vereinfachung der Einbahnregelung aus. Mehr als 86% der ansässigen Selbstständigen wünschten sich eine Einbindung bei der Bürgerbefragung im Frühjahr 2014. Passiert ist bis heute Nichts.
  • Die seit 2012 jährlich stattfindende Passantenmessung der Wirtschaftskammer Wien weist darauf hin, dass in vier von fünf Zählbereichen die Passantenzahl nach dem Umbau teilweise deutlich zurückging: Seit 2012 ging die Frequenz im oberen Bereich der Mariahilfer Straße gar um 16,4% zurück. Auch bei den tatsächlichen Einkäufern gibt es einen deutlichen Rückgang um knapp 13%. Im gleichen Zeitraum konnte die Kärntnerstraße/Graben ihre Käuferklientel um 1,4% leicht ausbauen.
  • Die Unternehmerinnen und Unternehmer beklagen generell weniger Frequenz und Kaufkraft, mehr Demonstrationen und vermehrtes Spendensammeln. Das erschwert den Unternehmensalltag auf der Mariahilferstraße.

Offene Baustellen im Ressort von Vizebürgermeisterin Vassilakou ortet der Wirtschaftsbund Direktor im Verkehrs- und Infrastrukturbereich:
Die einzelnen Bezirkslösungen beim Parkpickerl, die Probleme dabei in Außen- und Westbezirken der Stadt, die längst überfällige Öffnung der Anrainerparkplätze für den Wirtschaftsverkehr oder der Baubeginn des Lobautunnels. Hier lassen sich laut Biegelmayer „schnell Erfolge für die Vizebürgermeisterin und die Wirtschaftstreibenden sowie deren Teams erzielen. Als Leuchtturmprojekt könnte die Stadt auch endlich die längst überfällige Liberalisierung der Öffnungszeiten, Stichwort Tourismuszone, oder die Einführung von Demozonen umsetzen. Arbeiten wir gemeinsam an der Umsetzung“, bietet Biegelmayer der Wiener Vizebürgermeisterin eine starke Wirtschaftspartnerschaft an.

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