• 19.01.2017, 16:27:59
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  • OTS0176

FPÖ-Obermayr: EU-Agentur für die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln nach Linz holen!

Absiedlung der EMA (European Medicine Agency) von England ohnehin notwendig

Utl.: Absiedlung der EMA (European Medicine Agency) von England
ohnehin notwendig =

Wien (OTS) - Wegen des Brexits muss die in bisher London ansässige
European Medicines Agency (EMA) übersiedeln. „Warum die EMA nicht
nach Linz holen?“, fragt MEP Mag. Franz Obermayr und liefert eine
Fülle von Argumenten für den Umzug der EMA von London in die
oberösterreichische Landeshauptstadt.

„Bereits heute gibt es in Linz eine ungewöhnlich hohe Dichte an
Unternehmen aus der Pharma-Branche, wie etwa DSM Fine Chemicals
Austria, Takeda, Nycomed oder Richter, um nur einige zu nennen.
Darüber hinaus existiert eine hervorragende Zusammenarbeit seitens
der Johannes Kepler Universität Linz mit Forschungseinrichtungen der
hier ansässigen Pharmakonzerne,“ betont Obermayr. „Das neugeschaffene
Kepler-Klinikum ist zudem das zweitgrößte Krankenhaus Österreichs und
auch die neue Medizinische Universität in Linz ist ein starkes
Argument für eine Ansiedlung der EMA in Linz“, so Obermayr und
ergänzt: „Die EMA in Linz würde natürlich auch viele Arbeitsplätze in
der Landeshauptstadt schaffen und für die Expats, die nach Linz
kommen, steht mit der Initiative 'come2upperaustria.com' eine
ausgezeichnetes Netzwerk zur Verfügung.“

Internationale Anbindung durch den blue danube Airport der Stadt Linz
(dessen Auslastung sich enorm erhöhen würde) und die starke
Sogwirkung für die heimische Wirtschaft seien weitere Gründe für die
EMA-Übersiedlung nach Oberösterreich. Bereits die derzeit in der
Behörde beschäftigten knapp 900 Mitarbeiter bedeuten in etwa elf
Millionen Euro an Sozialversicherungsabgaben und sechs Millionen Euro
an Einkommensteuer, von einer Steigerung der Wertschöpfung in
Oberösterreich von 133 Millionen ist auszugehen, so der freiheitliche
EU-Abgeordnete.

Dass Linz mit seinen rund 200.000 Einwohnern zu „unbedeutend“ für
eine Ansiedlung sei, lässt Obermayr nicht gelten: „Das größenmäßig
vergleichbare Parma ist immerhin Sitz der Europäische Behörde für
Lebensmittelsicherheit (EFSA). Ich fordere sämtliche Vertreter von
Land, Stadt, den entsprechenden Behörden und der oberösterreichischen
Wirtschaft auf, diesen Vorschlag mit vollen Kräften zu unterstützen.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

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