FPÖ-Obermayr: EU-Agentur für die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln nach Linz holen!

Absiedlung der EMA (European Medicine Agency) von England ohnehin notwendig

Wien (OTS) - Wegen des Brexits muss die in bisher London ansässige European Medicines Agency (EMA) übersiedeln. „Warum die EMA nicht nach Linz holen?“, fragt MEP Mag. Franz Obermayr und liefert eine Fülle von Argumenten für den Umzug der EMA von London in die oberösterreichische Landeshauptstadt.

„Bereits heute gibt es in Linz eine ungewöhnlich hohe Dichte an Unternehmen aus der Pharma-Branche, wie etwa DSM Fine Chemicals Austria, Takeda, Nycomed oder Richter, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus existiert eine hervorragende Zusammenarbeit seitens der Johannes Kepler Universität Linz mit Forschungseinrichtungen der hier ansässigen Pharmakonzerne,“ betont Obermayr. „Das neugeschaffene Kepler-Klinikum ist zudem das zweitgrößte Krankenhaus Österreichs und auch die neue Medizinische Universität in Linz ist ein starkes Argument für eine Ansiedlung der EMA in Linz“, so Obermayr und ergänzt: „Die EMA in Linz würde natürlich auch viele Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt schaffen und für die Expats, die nach Linz kommen, steht mit der Initiative 'come2upperaustria.com' eine ausgezeichnetes Netzwerk zur Verfügung.“

Internationale Anbindung durch den blue danube Airport der Stadt Linz (dessen Auslastung sich enorm erhöhen würde) und die starke Sogwirkung für die heimische Wirtschaft seien weitere Gründe für die EMA-Übersiedlung nach Oberösterreich. Bereits die derzeit in der Behörde beschäftigten knapp 900 Mitarbeiter bedeuten in etwa elf Millionen Euro an Sozialversicherungsabgaben und sechs Millionen Euro an Einkommensteuer, von einer Steigerung der Wertschöpfung in Oberösterreich von 133 Millionen ist auszugehen, so der freiheitliche EU-Abgeordnete.

Dass Linz mit seinen rund 200.000 Einwohnern zu „unbedeutend“ für eine Ansiedlung sei, lässt Obermayr nicht gelten: „Das größenmäßig vergleichbare Parma ist immerhin Sitz der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Ich fordere sämtliche Vertreter von Land, Stadt, den entsprechenden Behörden und der oberösterreichischen Wirtschaft auf, diesen Vorschlag mit vollen Kräften zu unterstützen.“

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