• 17.01.2017, 13:01:00
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  • OTS0148

SWV-Schinner: Die Großunternehmer-Schutzmacht ÖVP blockiert bei der Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes und schadet den Kleinbetrieben!

SWV Wien hält an Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes und der Einführung eines Krankengeldes ab dem vierten Tag für Betriebe mit bis zu 5 Mitarbeitern fest.

Utl.: SWV Wien hält an Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes und der
Einführung eines Krankengeldes ab dem vierten Tag für Betriebe
mit bis zu 5 Mitarbeitern fest. =

Wien (OTS) - Die Haltung der ÖVP zum SVA-Selbstbehalt und zum
Krankengeld für Selbstständige sorgt im Sozialdemokratischen
Wirtschaftsverband für Unmut: „Die Blockade der ÖVP bei der
Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes ist ein Schlag ins Gesicht für
alle UnternehmerInnen.“, so SWV-Wien Geschäftsführerin Katharina
Schinner.

„Es ist ungerecht, dass Selbstständige beim Arztbesuch 20 Prozent
Selbstbehalt bezahlen müssen, obwohl sie den gleichen Beitragssatz in
der sozialen Krankenversicherung wie unselbständig Erwerbstätige
haben. Hunderttausende EPU, Kleinst- und KleinunternehmerInnen, die
90 Prozent der österreichischen Wirtschaft stellen, zahlen bei jedem
Arztbesuch drauf. Das muss ein Ende haben!“, stellt Schinner klar.

Marcus Arige, Vizepräsident des SWV-Wien, sieht in der Abschaffung
eine wichtige Unterstützung für jene UnternehmerInnen, die sie am
dringendsten nötig haben: „Gerade unter den Eine-Person-Unternehmen
leben viele am oder sogar unter dem Existenzminimum. Das sind
hunderttausende Menschen, die sich den SVA-Selbstbehalt nur schwer
leisten können und oft sogar auf den Arztbesuch verzichten müssen.“

Auch beim Krankengeld für Selbstständige sieht Arige dringenden
Handlungsbedarf: „Die unzureichende soziale Absicherung von
Eine-Person-Unternehmen sowie Kleinbetrieben gefährdet
Selbstständige, die durch Krankheit oder Verletzung längere Zeit
arbeitsunfähig sind, in ihrer Existenz. Wir fordern die Einführung
eines Krankengeldes ab dem vierten Tag für Betriebe mit bis zu 5
Mitarbeitern!“

Der SWV Wien kämpft seit Jahren für diese Forderungen. Vom
Aktionskomitee „Weg mit dem Selbstbehalt“ im Jahr 2012, über die
Kampagne „Fairsicherung“, bis hin zu unzähligen Anträgen im
Wirtschaftsparlament. „Wir werden nicht locker lassen und noch mehr
Druck machen!“, so Schinner abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WVW

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