• 13.01.2017, 13:15:46
  • /
  • OTS0109

Caritas bedankt sich bei Stadträtin Sonja Wehsely für ihren Einsatz

Landau: „Wien ist nicht nur anders. Auch dank Sonja Wehsely ist Wien heute eine sozialere Stadt als viele andere Metropolen in ganz Europa. Dafür gilt es, Danke zu sagen.“

Utl.: Landau: „Wien ist nicht nur anders. Auch dank Sonja Wehsely
ist Wien heute eine sozialere Stadt als viele andere
Metropolen in ganz Europa. Dafür gilt es, Danke zu sagen.“ =

Wien (OTS) - Caritas Präsident Michael Landau nahm den Rückzug Sonja
Wehsely‘s aus der Politik zum Anlass, um ihr für ihren Einsatz zu
danken und um ihr für den weiteren Weg alles Gute zu wünschen.
Landau: „Zu allererst gilt es an dieser Stelle Danke zu sagen. Bei
allen Differenzen, die es in den vergangenen Jahren auch gegeben
haben mag, ist doch auch klar: Wien ist nicht nur anders. Wien ist
auch eine sozialere Stadt als viele andere Metropolen in ganz Europa.
Und das ist auch ein großes Verdienst von Sonja Wehsely. Für ihren
unermüdlichen Einsatz an so vielen Stellen – etwa in der Pflege, im
Bereich Menschen mit Behinderung oder aktuell in der Winternothilfe
für obdachlose Menschen - möchte ich mich aufrichtig bedanken.“
Landau benannte einige Punkte, die Wehselys Arbeit in den vergangenen
Jahren ausgezeichnet haben: „Gemeinsam mit dem Wiener
Flüchtlingskoordinator Peter Hacker hat Sonja Wehsely in den
Herbsttagen des Jahres 2015 gerade in einer fordernden Situation
Haltung bewiesen. Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen ist es in
dieser Zeit gelungen, Menschen auf der Flucht rasch und unkompliziert
und vor allem menschenwürdig unterzubringen. Aber auch im Bereich der
Winternothilfe hat Wien und hat Sonja Wehsely in den vergangenen
Tagen und Jahren Größe gezeigt und Flexibilität bewiesen. Während
viele Menschen in anderen Städten Europas der Kälte schutzlos
ausgeliefert sind, wurde die Winternothilfe in Wien gemeinsam mit den
Nothilfeorganisationen Schritt für Schritt ausgebaut. Der Blick über
die Stadt- und Landesgrenzen hinaus beweist: Auch das ist keine
Selbstverständlichkeit.“ Gerade diese beiden Bereiche machten
deutlich, dass Wehsely Hilfsorganisation zumeist als Partner und
nicht als Gegner verstand. "Auch wenn sie keine Auseinandersetzung
scheute, war der Umgang stets von wechselseitigem Respekt getragen."

Zur Mindestsicherungspolitik der Stadt Wien meinte Landau: „Als
Caritas sind wir überzeugt: Die Mindestsicherung gehört reformiert
und nicht diffamiert. Doch während die bedarfsorientierte
Mindestsicherung in anderen Bundesländern bereits gekürzt wurde und
Alleingänge auf Kosten der Betroffenen eingeschlagen wurden, hat sich
die scheidende Stadträtin stets für eine bundesweite Lösung
eingesetzt, die sich an der Lebensrealität der betroffenen Menschen
orientiert. Es bleibt nun zu hoffen, dass diese Politik des
Miteinanders auch unter Wehselys Nachfolgerin oder Nachfolger eine
Fortsetzung findet. Ich wünsche ihr für ihren weiteren Weg jedenfalls
alles Gute.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CAR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel