Korosec: „Rettungseinsätze müssen unentgeltlich sein!“

Seniorenbund ortet Gesetzeslücke bei Krankentransporten

Wien (OTS) - Die Diskussion um die Kosten von Krankentransporten darf nicht auf dem Rücken der Patienten stattfinden, fordert der Österreichische Seniorenbund. Die Kosten für einen Rettungseinsatz, der sich dann doch als nicht notwendig herausstellt, werden in Wien von der Krankenkasse nicht übernommen und daher an die betroffene Person bzw. an deren Angehörige weitergegeben. Dabei handelt es sich mitunter um viel Geld.

Die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes Ingrid Korosec ortet in Übereinstimmung mit dem niederösterreichischen Patientenanwalt Gerald Bachinger hier eine „grobe Gesetzeslücke“. Anders als in Wien üben etwa in Niederösterreich die Rettungsorganisationen Kulanz und verzichten auf Geldforderungen. „Möglicherweise entstehende Kosten dürfen Patienten nicht davon abschrecken, den Rettungsnotruf zu wählen. Das wäre kontraproduktiv und gefährlich“, warnt Korosec. Sie fordert daher entsprechende Gesetzesänderungen. „Rettungseinsätze müssen in derartigen Fällen bundesweit von den Krankenkassen bezahlt werden“, so Korosec.

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