Seniorenfahrscheine nach Wien: Korosec spricht von „Schildbürgerstreich“

Seniorenbund ortet Probleme bei Bahnreisen in die Wiener Kernzone

Wien (OTS) - Der Österreichische Seniorenbund fordert vom Verkehrsverbund Ostregion (VOR) und von den Wiener Linien eine Nachbesserung beim Seniorenfahrschein.
Personen, die keine VorteilsCard Senior besitzen und in Wien mit ermäßigten Seniorenfahrscheinen unterwegs sind, können seit Jahresbeginn den „2-Fahrten-Fahrschein Wien Senioren“ nicht in Anspruch nehmen, wenn sie mit der Bahn von außerhalb Wiens in die Bundeshauptstadt fahren wollen. Von dieser Problematik betroffen sind sowohl Wiener Seniorinnen und Senioren bei der Rückfahrt nach Wien als auch jene Personen, deren Abfahrtsort außerhalb der Stadt liegt.

„Der Grund ist, dass seit Jahresbeginn 2017 die Fahrscheinentwerter außerhalb Wiens sukzessive entfernt werden. Und da es den Wiener Seniorenfahrschein nicht als Einzelfahrschein gibt, sondern nur als 2-Fahrten-Fahrschein, ist für dessen Benützung eine Entwertung zwingend notwendig“, ärgert sich Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes. So bezeichnet diesen Zustand als „Schildbürgerstreich“.
Zur Lösung des Problems hält Korosec einen einfachen Vorschlag parat:
Ein simples Software-Update für die ÖBB-Fahrkartenautomaten würde genügen. Dadurch wäre der ermäßigte Seniorenfahrschein für Wien auch als Einzelfahrschein zum sofortigen Fahrtantritt verfügbar. „Die Wiener Linien, in deren Kompetenz die Festlegung des Fahrkartensortiments für die Kernzone Wien liegt, bräuchten zu dieser Lösung nur ihr Einverständnis zu geben, ohne selbst ihr Fahrkartensortiment erweitern oder ihre eigenen Fahrkartenautomaten anpassen zu müssen“, zeigt sich Korosec abschließend überzeugt.

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