Glatz: Pensionistenverband fordert gesetzliche Mietobergrenze – ÖVP darf Reform des Mietrechts nicht länger blockieren!

Mietpreise explodieren - Mietrechtsreform im Regierungsprogramm vereinbart

Wien (OTS) - „In Österreich leben 41 Prozent aller Haushalte zur Miete! Eine Wohnform, die zunehmend zum Luxus wird! Denn die Mietpreise explodieren! Zwischen 2008 und 2014 sind die Mieten bei Privatwohnungen um 28 Prozent gestiegen! Die Einkommen der ÖsterreicherInnen haben sich im selben Zeitraum aber nur um ca. 13 Prozent erhöht! Sozial Schwächere wie viele Pensionistinnen und Pensionisten leiden darunter besonders stark. Hier muss endlich gehandelt werden und der Preisanstieg mit einer gesetzlichen Mietobergrenze gebremst werden! Die ÖVP darf die längst überfällige Reform des Mietrechts nicht länger blockieren!“, fordert Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). ****

„Wohn-Paket für alle Generationen“ muss JETZT kommen! Forderungen des Pensionistenverbandes für leistbares Wohnen:

• Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten

• Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im Koalitionsabkommen paktiert

• Klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog)


• Keine Maklerkosten für MieterInnen – so wie seit 1. Juni 2015 in Deutschland.


• Schaffung einer klaren, gesetzlichen Regelung zur Wartungs- und Erhaltungspflicht


• Entfall der Mietvertragsgebühr für Junge, beim erstmaligen Mietvertragsabschluss sowie für Personen mit Einkommen und Pensionen unterhalb der Steuerfreigrenze

• Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau

• Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Generalsekretär Andreas Wohlmuth
Pensionistenverband Österreichs
Telefon: 0664-48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001