Hörl zur Mindestsicherung: „Wenn Stöger versagt, muss es Platter richten!"

Innsbruck (OTS) - Bestätigung für die Forderungen des Tiroler Wirtschaftsbundes in Sachen Mindestsicherung sieht Landesobmann Franz Hörl in der aktuellen Umfrage der Tiroler Tageszeitung. Demnach erachten 35 Prozent der Befragten das Sozialgeld als zu hoch, 49 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler wünschen sich eine Verknüpfung der Mindestsicherung mit dem Arbeits- und Integrationswillen der Bezieherinnen und Bezieher. „Genau dieser Aspekt ist es, den wir immer an die erste Stelle unserer Forderungen gestellt haben. Um Sozialtourismus zu verhindern, ist eine neue Regelung unumgänglich, am sinnvollsten selbstverständlich in Form einer bundesweiten Lösung“, so Hörl.

Diese ist aber inzwischen in weite Ferne gerückt. Hier sieht der Wirtschaftsbundobmann den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter in einer maßgeblichen Rolle. "Durch seinen Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz besteht die Chance, das Thema endlich ordentlich anzugehen und die Versäumnisse von Sozialminister Stöger auszubügeln“, so Hörl. Nachdem einige Länder inzwischen mit eigenen Modellen vorgeprescht sind, setzt Hörl auf das Verhandlungsgeschick des Landeshauptmannes. „Salzburg, Tirol und Vorarlberg zahlen im Bundesländervergleich unverändert die höchsten Leistungen. Das konsequente Vorgehen von Nieder- und Oberösterreich sollte dem Westen ein Vorbild sein“, betont Hörl.

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