• 05.01.2017, 12:17:14
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  • OTS0057

Hörl zur Mindestsicherung: „Wenn Stöger versagt, muss es Platter richten!"

Innsbruck (OTS) - Bestätigung für die Forderungen des Tiroler
Wirtschaftsbundes in Sachen Mindestsicherung sieht Landesobmann Franz
Hörl in der aktuellen Umfrage der Tiroler Tageszeitung. Demnach
erachten 35 Prozent der Befragten das Sozialgeld als zu hoch, 49
Prozent der Tirolerinnen und Tiroler wünschen sich eine Verknüpfung
der Mindestsicherung mit dem Arbeits- und Integrationswillen der
Bezieherinnen und Bezieher. „Genau dieser Aspekt ist es, den wir
immer an die erste Stelle unserer Forderungen gestellt haben. Um
Sozialtourismus zu verhindern, ist eine neue Regelung unumgänglich,
am sinnvollsten selbstverständlich in Form einer bundesweiten
Lösung“, so Hörl.

Diese ist aber inzwischen in weite Ferne gerückt. Hier sieht der
Wirtschaftsbundobmann den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter in
einer maßgeblichen Rolle. "Durch seinen Vorsitz in der
Landeshauptleutekonferenz besteht die Chance, das Thema endlich
ordentlich anzugehen und die Versäumnisse von Sozialminister Stöger
auszubügeln“, so Hörl. Nachdem einige Länder inzwischen mit eigenen
Modellen vorgeprescht sind, setzt Hörl auf das Verhandlungsgeschick
des Landeshauptmannes. „Salzburg, Tirol und Vorarlberg zahlen im
Bundesländervergleich unverändert die höchsten Leistungen. Das
konsequente Vorgehen von Nieder- und Oberösterreich sollte dem Westen
ein Vorbild sein“, betont Hörl.

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