- 05.01.2017, 12:10:23
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„Kontaktstelle FinTech“ zieht positive Bilanz über die ersten drei Monate
Wien (OTS) - Die erst im letzten Oktober eingerichtete Kontaktstelle
FinTech der FMA ist auf überaus positive Resonanz im Markt gestoßen:
So hat sie in den ersten Monaten ihrer Tätigkeit bis zu drei Anfragen
wöchentlich von Unternehmen beziehungsweise Start-ups erhalten und
bearbeitet. Gleichzeitig hat das Team der neuen Servicestelle
Informationsgespräche mit 25 Marktteilnehmern durchgeführt, bei denen
- entsprechend dem integrierten Aufsichtsansatz der FMA - Experten
aus verschiedenen Kompetenzbereichen Rede und Antwort standen. Die
Fragen konzentrierten sich dabei auf die Konzessionspflicht von
Geschäftsmodellen, Videoidentifizierung und Geldwäscheprävention,
EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II sowie Crowdfunding und
Outsourcing. Aktuell prüft die FMA drei Geschäftsmodelle von
FinTechs.
„Das Serviceangebot der Kontaktstelle FinTech hat absolut einen Nerv
der Zeit getroffen, das zeigt die rege Nachfrage. Gerade
technologie-orientierten Unternehmen, die innovative Lösungen für
Finanzdienstleistungen entwickeln, ist oft nicht von vorneherein
klar, ob und welche Schnitt-flächen es mit Gesetzesmaterien und
regulierten Aufsichtsbereichen gibt. Mit der Kontaktstelle FinTech
haben Unternehmen einen ‚Single Point of Contact‘ zur Verfügung, wo
ein einziger FMA-Mitarbeiter die Abklärung aller konzessions- und
aufsichtsrechtlichen Fragen begleitet. Davon profitiert
schlussendlich auch der Standort“, halten die FMA-Vorstände Mag.
Helmut Ettl und Mag. Klaus Kumpfmüller fest.
Die Kontaktstelle FinTech begleitet auch bereits konzessionierte
Finanzunternehmen, die im Zuge der zunehmenden Digitalisierung ihre
Geschäftsmodelle anpassen wollen. Sie kann online über ein Formular
auf der Website der FMA
https://www.fma.gv.at/querschnittsthemen/fintech/ erreicht werden.
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