• 28.12.2016, 12:26:19
  • /
  • OTS0047

Glücksbringer haben auch zum Jahreswechsel 2016/2017 wieder Saison

Neuer Trend zu personalisierten Glücksbringern aus Holz

Utl.: Neuer Trend zu personalisierten Glücksbringern aus Holz =

Wien (OTS) - Wenige Tage vor Silvester schießen sie wieder wie die
sprichwörtlichen Schwammerln aus dem Boden: die Silvesterstandln mit
ihrem vielfältigen Angebot an Glücksbringern. Rund die Hälfte aller
Österreicher wird sich bis zur Jahreswende mit den beliebten Figuren
eindecken, um sie in der Silvesternacht an Verwandte, Freunde und
Bekannte zu verschenken. Diese kleinen Aufmerksamkeiten sind eine
Besonderheit des österreichischen Brauchtums und in anderen Ländern
eher unbekannt.

Die Bandbreite variiert wie in den vergangenen Jahren von Bewährtem
wie vierblättrigen Kleeblättern, Marienkäfern, Rauchfangkehrern,
Hufeisen, Glückspilzen oder Schweinchen bis hin zu Ausgefallenem wie
Elefanten, Fischen, Pinguinen oder Delfinen.

Besonders beliebt sind vor allem kleine Plastik-Glücksbringer oder
Talismänner für das Geldbörsel. Nach wie vor gern gekauft werden aber
auch Sparschweine, Plüschtiere oder Keramik-Figuren. „Ein neuer Trend
sind Glücksbringer aus Holz, die durch Gravur personalisiert werden“,
weiß Gerhard Lackstätter, Obmann des Bundesgremiums des Markt-,
Straßen- und Wanderhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Glastiere mit LED-Beleuchtung oder blinkende Sterne, Hufeisen,
Herzen, die für einige Jahre besonders beliebt waren, sieht man
hingegen seltener.

Ein Klassiker darf auch zu diesem Jahreswechsel bei vielen
Österreichern nicht fehlen: Kleine Glücksbringer in Form von
Kleeblättern, Pilzen oder Hufeisen aus Blei- oder Zinn, die über
einer Flamme geschmolzen und in Wasser gegossen werden. Die meisten
der in Österreich verwendeten Silvestergussartikel kommen aus dem
Traditionsunternehmen Erwin Perzy aus Wien-Hernals, welches auch
Erfinder der Schneekugel ist.

„Wir schätzen, dass heuer wieder rund 10 Millionen Glücksbringer die
Menschen zu Silvester erfreuen werden“, meint Gerhard Lackstätter. Ob
allerdings auch nächstes Jahr die gleiche Anzahl der Silvesterstände
mit ihrem großen Angebot noch für nahezu uneingeschränktes
Kaufvergnügen sorgen wird, lässt der Obmann des österreichischen
Markthandels offen. Angesichts der Belastungen, welche die neue
Registrierkassenpflicht für den Markthandel bringt, überlegen viele
Marktfahrer, ob sie einen Silvesterstand weiterhin noch
betriebswirtschaftlich rentabel betreiben können. (PWK995/JR)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel