• 20.12.2016, 11:41:02
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Den Pensionshunderter spenden – Respekt.net bündelt den Ärger vieler Pensionisten in zivilgesellschaftlicher Aktion

Wien (OTS) - Mit der Aktion „Das Hunderterwunder“ liefert der Verein
Respekt.net eine Antwort auf den von der Regierung beschlossenen
„Pensionshunderter“. Der Unmut über das Geschenk soll in eine
selbstbestimmte Aktion verwandelt werden und somit wirksam zu
sozialem Ausgleich beitragen. PensionistInnen können nun ihren
Pensionshunderter an Projekte spenden, die Österreich wirklich
weiterbringen. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine Fachjury.

Irmgard Griss war am Sonntag, den 18.12.2016, die erste, die „Im
Zentrum“ bei Ingrid Thurnher über die neue Aktion des Vereins
Respekt.net sprach. Dem „Regierungspopulismus“ des Pensionshunderters
setzte sie als positives Gegenbeispiel die Aktion Das Hunderterwunder
– wir geben dem Pensionshunderter einen Sinn entgegen.

„Der Pensionisten-Hunderter ist purer Populismus. Er wird nicht
verteilt, weil der Finanzminister nicht weiß, was er mit dem Geld
anfangen soll. Mit der Aktion Hunderterwunder von Respekt.net können
wir ein Zeichen setzen: Wir können zeigen, dass wir uns nicht kaufen
und auch nicht für dumm verkaufen lassen“, so Irmgard Griss als eine
der ersten prominenten Unterstützerinnen des Projekts.

Viele Pensionistinnen und Pensionisten sind über das unverlangte
Geschenk der Regierung Kern/Mitterlehner verärgert.

Der Pensionshunderter ist ungerecht: Er wird ohne Differenzierung an
alle ausgestreut – egal, wie hoch ihre Pension ist.

Der Pensionshunderter ist nicht nachhaltig: Die undifferenzierte
Streuung bringt niemandem einen substantiellen Betrag.

Der Pensionshunderter ist eine willkürliche Aktion. Niemand hatte
darum gebeten.

Der Pensionshunderter ist ein Almosen und wird von vielen als eine
Art Beleidigung empfunden.

Dem hält die zivilgesellschaftliche Initiative Respekt.net „DAS
HUNDERTERWUNDER“ entgegen. PensionistInnen, die das
Regierungsgeschenk nicht brauchen oder einer sinnvollen Verwendung
zuführen wollen, können ab sofort „ihren“ Hunderter spenden und
bestimmen, für welches Thema das Geld gewidmet werden soll: Armut und
Soziales, Demokratie und Bürgerrechte, Flüchtlinge und Asyl,
humanitäre Hilfe, Bildung und Ausbildung.

„Diese Aktion der Regierung kostet die österreichischen Steuerzahler
insgesamt 300 Millionen Euro. Geld, das an vielen Stellen des
Staatswesens dringender gebraucht wird. Wir wollen uns ein kleines
Stück Hoheit zurückholen und selbst bestimmen, was mit unserem Geld
passieren soll“, so Bettina Reiter, Vorstandsmitglied des Vereins
Respekt.net.

Das so entstehende HUNDERTERWUNDER sammelt bis Ende Februar. Dann
wird eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Senior Advisory Boards
von Respekt.net und anderen Proponenten der Zivilgesellschaft das
Geld an Projekte vergeben, die sich dafür beworben haben und ihre
Vorhaben begründen können.

Website zur Aktion: www.hunderterwunder.at
Spendenmöglichkeit des Pensionshunderters:
www.respekt.net/hunderterwunder

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