Den Pensionshunderter spenden – Respekt.net bündelt den Ärger vieler Pensionisten in zivilgesellschaftlicher Aktion

Wien (OTS) - Mit der Aktion „Das Hunderterwunder“ liefert der Verein Respekt.net eine Antwort auf den von der Regierung beschlossenen „Pensionshunderter“. Der Unmut über das Geschenk soll in eine selbstbestimmte Aktion verwandelt werden und somit wirksam zu sozialem Ausgleich beitragen. PensionistInnen können nun ihren Pensionshunderter an Projekte spenden, die Österreich wirklich weiterbringen. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine Fachjury.

Irmgard Griss war am Sonntag, den 18.12.2016, die erste, die „Im Zentrum“ bei Ingrid Thurnher über die neue Aktion des Vereins Respekt.net sprach. Dem „Regierungspopulismus“ des Pensionshunderters setzte sie als positives Gegenbeispiel die Aktion Das Hunderterwunder – wir geben dem Pensionshunderter einen Sinn entgegen.

„Der Pensionisten-Hunderter ist purer Populismus. Er wird nicht verteilt, weil der Finanzminister nicht weiß, was er mit dem Geld anfangen soll. Mit der Aktion Hunderterwunder von Respekt.net können wir ein Zeichen setzen: Wir können zeigen, dass wir uns nicht kaufen und auch nicht für dumm verkaufen lassen“, so Irmgard Griss als eine der ersten prominenten Unterstützerinnen des Projekts.

Viele Pensionistinnen und Pensionisten sind über das unverlangte Geschenk der Regierung Kern/Mitterlehner verärgert.

Der Pensionshunderter ist ungerecht: Er wird ohne Differenzierung an alle ausgestreut – egal, wie hoch ihre Pension ist.

Der Pensionshunderter ist nicht nachhaltig: Die undifferenzierte Streuung bringt niemandem einen substantiellen Betrag.

Der Pensionshunderter ist eine willkürliche Aktion. Niemand hatte darum gebeten.

Der Pensionshunderter ist ein Almosen und wird von vielen als eine Art Beleidigung empfunden.

Dem hält die zivilgesellschaftliche Initiative Respekt.net „DAS HUNDERTERWUNDER“ entgegen. PensionistInnen, die das Regierungsgeschenk nicht brauchen oder einer sinnvollen Verwendung zuführen wollen, können ab sofort „ihren“ Hunderter spenden und bestimmen, für welches Thema das Geld gewidmet werden soll: Armut und Soziales, Demokratie und Bürgerrechte, Flüchtlinge und Asyl, humanitäre Hilfe, Bildung und Ausbildung.

„Diese Aktion der Regierung kostet die österreichischen Steuerzahler insgesamt 300 Millionen Euro. Geld, das an vielen Stellen des Staatswesens dringender gebraucht wird. Wir wollen uns ein kleines Stück Hoheit zurückholen und selbst bestimmen, was mit unserem Geld passieren soll“, so Bettina Reiter, Vorstandsmitglied des Vereins Respekt.net.

Das so entstehende HUNDERTERWUNDER sammelt bis Ende Februar. Dann wird eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Senior Advisory Boards von Respekt.net und anderen Proponenten der Zivilgesellschaft das Geld an Projekte vergeben, die sich dafür beworben haben und ihre Vorhaben begründen können.

Website zur Aktion: www.hunderterwunder.at
Spendenmöglichkeit des Pensionshunderters:
www.respekt.net/hunderterwunder

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Corinna Geißler
Öffentlichkeitsarbeit
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