• 11.12.2016, 12:02:45
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AKV-Kukacka: Sebastian Kurz und Jan Figel sollen Führungsrolle bei Themen Religionsfreiheit und Christenverfolgung übernehmen

AKV-Appell anlässlich des morgigen Aktionstags für verfolgte Christen

Utl.: AKV-Appell anlässlich des morgigen Aktionstags für verfolgte
Christen =

Wien (OTS) - Anlässlich des morgen stattfindenden Fackelzuges und
Aktionstages für verfolgte Christen appelliert die
Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AKV) an Außenminister
Sebastian Kurz, das Thema Christenverfolgung verstärkt auf die Agenda
der internationalen Politik zu setzten. Die Jahre 2015 und 2016
zählen diesbezüglich zu den schlimmsten Ereignissen in der
Kirchengeschichte, stellte der AKV-Vorsitzende Staatssekretär a.D.
Mag. Helmut Kukacka fest.

Die AKV setze diesbezüglich ihre Hoffnungen auf Sebastian Kurz, denn
in seiner neuen Funktion ans Vorsitzender der OSZE habe er die
Möglichkeit eine Vorreiterrolle zu übernehmen und dafür zu sorgen,
dass dieses Thema zu einem primären Anliegen der europäischen Politik
wird.

Die AKV werte es als positives Signal, dass Außenminister Kurz die
Stärkung der Menschenrechte als eine Priorität seines Vorsitzes
genannt habe und dabei ausdrücklich auch „die Unterdrückung des
Glaubens“ als mit der Würde des Menschen nicht vereinbar erklärt
habe.

Als einen weiteren positiven Schritt der europäischen
Menschenrechtspolitik bezeichnete Kukacka die heurige Ernennung des
früheren slowakischen Ministers und EU-Kommissars Jan Figel zum
ersten „EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit“ im Mai dieses
Jahres.

Beide Politiker – Jan Figel und Sebastian Kurz – müssten nun eine
gemeinsame Führungsrolle beim Thema europäische Menschenrechtspolitik
übernehmen und auch die Themen Religionsfreiheit und
Christenverfolgung unablässig auf die Tagesordnung der
internationalen Staatengemeinschaft stellen.

Unabhängig allfälliger kritischer Einwände zur ungarischen
Flüchtlingspolitik begrüße die AKV auch die Einführung eines eigenen
„ungarischen Staatssekretariats für die Unterstützung verfolgter
Christen“ im heurigen Jahr, dessen primäres Ziel die Hilfe für
Christen im Nahen Osten sei, damit diese im eigenen Land bleiben
können.

„Gerade das christlich geprägte Europa muss den verfolgten und
vertriebenen Christen eine moralische und politische Stütze sein,
damit ihre Präsenz in der Urheimat des Christentums auch in Zukunft
gesichert bleibt“, schloss Kukacka.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKV

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