- 07.12.2016, 09:07:17
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Österreichischer Strompreisindex klettert auf 8-Monatshoch
Der Österr. Strompreisindex (ÖSPI) beträgt im Jänner 52,18 Punkte (Basisjahr 2006 = 100). Der Index für Grundlast wurde mit 54,06, jener für Spitzenlast mit 48,18 Punkten errechnet.
Utl.: Der Österr. Strompreisindex (ÖSPI) beträgt im Jänner 52,18
Punkte (Basisjahr 2006 = 100). Der Index für Grundlast wurde
mit 54,06, jener für Spitzenlast mit 48,18 Punkten errechnet. =
Wien (OTS) - Laut Berechnungen der Österreichischen Energieagentur
steigt der ÖSPI im Jänner 2017 um 4,7 % gegenüber Dezember auf den
höchsten Stand seit Mai 2016. Das ist die stärkste Steigerung im
Index seit Dezember 2007. Im Jahresvergleich verringert sich der
Rückgang von 18,1% im Dezember auf 13 % im Jänner 2017.
Der Grundlastpreis steigt gegenüber dem Vormonat um 4,8 %, im
Jahresvergleich geht er um 13 % zurück. Beim Spitzenlastpreis wird
eine Steigerung von 4,6 % erwartet, im Vergleich zu Jänner 2016
bedeutet das einen Rückgang von 13,2 %.
Methodik
Der ÖSPI wird nach einer standardisierten Methode und auf Basis der
Notierungen an der Energie-Börse EEX (European Energy Exchange) in
Leipzig berechnet. Grundlage des ÖSPI sind die Marktpreise für
Strompreis-Futures der kommenden vier Quartale. Sie sind gleichzeitig
ein Indikator für die zu erwartende Entwicklung des Strompreises.
Konkret werden neben den Werten für Grundlast, also der regelmäßigen,
bandförmigen Stromlieferung auch die Werte für Spitzenlast zur
Berechnung herangezogen.
Der ÖSPI zeigt an, um wie viel Prozent sich der Einkaufspreis für
Strom im kommenden Monat gegenüber der Basisperiode, dem Vormonat und
dem Vorjahr auf Grundlage eines fiktiven Beschaffungsverhaltens
verändert. Der Durchschnitt der Strompreise aus dem Jahr 2006 ist die
Ausgangsbasis für den Strompreisindex. Der ÖSPI bildet nur die reine
Energiekomponente ab. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim
Endkonsumenten mit knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 %
auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf. Weitere Faktoren, die den
Strompreis beeinflussen – wie beispielsweise die
Beschaffungsstrategien der Energieversorger – werden im ÖSPI nicht
berücksichtigt. Ein Steigen bzw. Fallen des ÖSPI lässt daher nur eine
entsprechend geringere Erhöhung bzw. Senkung des gesamten
Strompreises erwarten. Mit dem ÖSPI kann keine Aussage getroffen
werden, wie die Energieanbieter ihre Preise gegenüber den Endkunden
tatsächlich gestalten.
Eine grafische Darstellung der Entwicklung des Strompreisindex steht
auf
http://www.ots.at/redirect/strompreisindex zum Download bereit. Die
Zeitreihen zum ÖSPI, getrennt nach Grund- und Spitzenlast, sind
ebenfalls auf der Website der Österreichischen Energieagentur
angeführt.
Über den Österreichischen Strompreisindex – ÖSPI©
Die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency
veröffentlicht neben dem Energiepreisindex (EPI) seit Oktober 2008
auch einen Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) als unabhängiges
Informations-Service für Stromanbieter und StromabnehmerInnen. Der
ÖSPI ist ein guter Indikator der Marktpreisentwicklung, der durch die
standardisierte Berechnungsmethode die notwendige Stabilität erhält.
Haftungsausschluss
Die Österreichische Energieagentur sowie alle bei der Erstellung der
Indizes beteiligten ExpertInnen haben deren Berechnung sowie
inhaltliche Kommentare sorgfältig erstellt.
Übermittlungs-/inhaltliche Fehler können dennoch nicht gänzlich
ausgeschlossen werden. Die Österreichische Energieagentur übernimmt
daher keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und
Aktualität der Inhalte, insbesondere in Bezug auf eventuelle
unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die direkte oder
indirekte Verwendung der angebotenen Informationen entstehen.
Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy
Agency
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum
für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend
wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik,
Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der
Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im
Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz
sowie Versorgungssicherheit.
Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und
internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations-
und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die
nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische
Energieagentur setzt klimaaktiv – die Klimaschutzinitiative des
BMLFUW – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in
den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen & Sanieren und
Erneuerbare Energie. Die Energieagentur ist die Nationale
Energieeffizienz-Monitoringstelle.
Weitere Informationen für Mitglieder und Interessenten unter
www.energyagency.at.
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