- 06.12.2016, 14:06:56
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Schittenhelm zum Brustkrebsscreening: Zu viel Geld für zu wenig Nutzen
ÖVP-Frauensprecherin fordert Evaluierung des Vorsorgeprogramms, um die Situation zu verbessern
Utl.: ÖVP-Frauensprecherin fordert Evaluierung des
Vorsorgeprogramms, um die Situation zu verbessern =
Wien (OTS) - ÖVP-Frauensprecherin Abg. Dorothea Schittenhelm fordert
ein, das 2014 in Kraft getretene Vorsorgeprogramm zum
Brustkrebscreening im Sinne einer Verbesserung zu evaluieren. „Der
Gedanke, mehr Frauen zur Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung zu bringen,
war und ist begrüßenswert. Aber das Resultat ist nicht
zufriedenstellend“, so Schittenhelm heute, Dienstag, anlässlich der
Sitzung des Gleichbehandlungsausschusses.
„Es wurden hohe Summen für die Bewerbung und Durchführung der
Einladungen zur Brustkrebsvorsorgeuntersuchung ausgegeben. Aber nur
42 Prozent der angeschriebenen Frauen haben sich tatsächlich für eine
solche Vorsorgeuntersuchung entschieden. Das ist zu wenig – zumal die
Frauen unter 40 bzw. über 70 Jahren diskriminiert werden, indem sie
zu dieser lebenswichtigen Untersuchung gar nicht eingeladen werden“,
kritisiert Schittenhelm. „Das rechtfertigt den hohen finanziellen
Einsatz für die Bewerbung nicht.“
Schittenhelm begrüßte in der Sitzung, dass die Themen Frauen und
Gesundheit nun in einem Ressort zusammengefasst werden. „Mit
Ministerin Oberhauser haben wir eine gute Gesprächsbasis“, wies
Schittenhelm darauf hin, dass die Ministerin heute erstmals in ihrer
Verantwortung als Frauen- und Gesundheitsministerin bei einer Sitzung
des Gleichbehandlungsausschusses anwesend war und Rede und Antwort
stand. „So können wir den Bericht, der auch den Stand des
Brustkrebsscreenings öffentlich macht, diskutieren und gemeinsam
Lösungen dafür finden, dass das System noch nicht funktioniert“,
hofft Schittenhelm darauf, dass diese Konstellation effizient und
wirkungsvoll sein wird. „Denn eine funktionierende Brustkrebsvorsorge
ist mir ein großes Anliegen.“
(Schluss)
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