- 01.12.2016, 10:17:27
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Österreichischer Inklusionspreis zum ersten Mal vergeben
Gute Beispiele für Inklusion in Österreich am 30.11. erstmals mit dem Österreichischen Inklusionspreis ausgezeichnet

Utl.: Gute Beispiele für Inklusion in Österreich am 30.11. erstmals
mit dem Österreichischen Inklusionspreis ausgezeichnet =
Wien (OTS) - Im Rahmen der Preisverleihungs-Gala im Studio 44 in Wien
überreichte die Lebenshilfe mit freundlicher Unterstützung der
Österreichischen Lotterien gestern Abend (30.11.) erstmals den
Österreichischen Inklusionspreis. Der Preis ging an inklusive
Projekte aus Österreich, die Selbstbestimmung und Teilhabe von
Menschen mit Beeinträchtigungen fördern.
Sechs PreisträgerInnen aus den Bereichen Schule, Arbeit, Freizeit
(Kunst und Sport), Einfache Sprache und Selbstvertretung wurden für
ihr inklusives Engagement mit dem Inklusionspreis 2016 ausgezeichnet:
das Salzburg Museum, die Inklusive Lehrredaktion, das Seminarhotel
Wesenufer, die Schule am Himmel, die Bildungsinitiative Sport und
Inklusion, sowie das Selbstvertretungs-Zentrum Wien People First.
Letzteres erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis, da das
Projekt der Jury als finanziell besonders förderungswürdig erschien.
Die PreisträgerInnen wurden von einer nationalen Fach-Jury aus 87
Einreichungen ausgewählt. Weitere wichtige Inklusionsprojekte finden
sich auf der Ehrenliste.
Durch den Abend führte Claudia Stöckl, Kabarettist Martin Fromme und
die inklusive Musikband "Hausmusik" sorgten für kulturelle
Unterhaltung. Anwesend waren u.a.: Bettina Glatz-Kremsner
(Österreichische Lotterien), Franz-Joseph Huainigg
(Behindertensprecher der ÖVP), Helene Jarmer (Behindertensprecherin
Die Grünen), Ulrike Königsberger-Ludwig (Behindertensprecherin SPÖ),
Kurt Nekula (BMB, Präsident von Licht ins Dunkel), Manfred Pallinger
(BMASK), Klaus Voget (Präsident der ÖAR).
Die anwesende Jury besteht aus: Erwin Buchinger (Behindertenanwalt
des Bundes), Martina Eigelsreiter (Diversitätsbüro St. Pölten /
Städtebund), Martin Habacher, (Unternehmer und Blogger), Günther
Kräuter (Volksanwalt), Germain Weber (Präsident Lebenshilfe
Österreich), Andreas Zehetner (Selbstvertreter der Lebenshilfe).
"Vielfalt nutzt uns allen. Der Preis soll zeigen, dass Inklusion in
der Praxis funktioniert. Denn um Menschen zu erreichen, die im Alltag
kaum mit Behinderungen zu tun haben, braucht es oftmals konkrete
Umsetzungsbeispiele", so Lebenshilfe-Präsident Germain Weber.
Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen
Lotterien: „Inklusion ist wichtig - im Sinne eines gleichberechtigten
und wertschätzenden Miteinander von Menschen mit und ohne
Behinderung. Initiativen wie der Inklusionspreis sind ein wichtiger
und ein großer Schritt in diese Richtung, weil sie Menschen mit
Initiative und Engagement vor den Vorhang holt und damit auch anderen
Anregung gibt, aktiv zu werden. Ich bin wirklich glücklich, dass
diese gemeinsame Initiative schon im ersten Jahr so viel positive
Resonanz findet und möchte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für
ihr Engagement und ihre tollen Ideen danken und darf den Gewinnern
herzlich gratulieren.“
Fotos vom Event und Videostatements zur Inklusion zum Download:
www.lebenshilfe.at
PreisträgerInnen 2016: http://bit.ly/2gnDnFp
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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